Nordwand Erfurt

Besuch in der Kletterhalle Erfurt… der aktuelle Kletterkurs brauchte reale 13 Klettermeter als Ergänzung zu den Erfahrungen in der Löhmaer Schweiz.

Auch für uns spannend, denn bisher nur positive Berichte hatten uns neugierig gemacht.

Wieder zurück bleiben auch bei uns gute Eindrücke… begonnen beim sehr netten Empfang betritt man eine helle (dieser Eindruck bleibt, egal, wo man sich in der Halle befindet), durchdachte und gut gestaltete Halle. In der recht großen Halle vermindern aufgehängte Sonnensegel zu viel Schall und sehen noch dazu gut aus. Der gepflegte Eindruck setzt sich in allen Bereichen fort.

Die Routen überzeugen (Wir treffen einen Schrauber mit Herz, der Uwe zu einer Lieblingsroute mit Yogatouch überredet, die zwar Kopfkino heisst, aber eigentlich nur Meditation und Balance braucht…), nur etwa 20% hängende Seile sind ein angenehmes Maß. Viele überhängende Routen mögen die einen etwas abschrecken, andere vielleicht beflügeln:)

Ein Sicherungsautomat erlaubt u.a. kontrolliertes Sturztraining, wer ansonsten stürzt, ist gut abgesichert durch gut platzierte Fallschutzmatten.

Klettersteig, durchdachter Boulderbereich, Eiskletterwand und klug platzierter Kinderkletterbereich ergänzen das Ganze. Der Empfangsbereich ist in die Halle integriert, sodass der Kontakt zum Hallenpersonal immer möglich ist… auch im Kletterbereich trifft man regelmässig jemanden an, der für Fragen da ist, aber auch einen Blick auf das hat, was in der Halle passiert.

Und: ihr seht es in den Bildern… Kletterflächen ohne den üblichen Farbenrausch. Ein angenehmer Gegensatz zum gegenwärtigen Trend, durch Farben Pepp in Hallen zu bringen, obwohl es doch eigentlich “nur” ums Klettern geht.

Unsere Empfehlung hat die Halle in jedem Fall.

Die Mini-Alpen von Duisburg: Klettergarten Duisburg

Vor knapp 2 Jahren verliebten sich Horst Neuendorf und seine Frau Sonja vom DAV Duisburg in die rockmoves Klettergriffe und seitdem haben diese im dortigen Klettergarten Einzug gehalten.

Bei unserem letzten Besuch in Duisburg gab es eine Übernachtung in der niedrigst gelegenen DAV-Hütte dazu und wir fühlten uns wie beim Mini-Alpen-Urlaub. Die Fotos sprechen für sich… ein wunderbar angelegter Klettergarten, der in einem Teil der Erzbunkertaschen des stillgelegten Eisenhüttenwerk Duisburg Meiderich seit 1990 kontinuierlich wächst. Über 400 Routen und ein Klettersteig, entspanntes Miteinander und wunderbare Aussichten bieten alles, was man sich als Kletterer wünscht.

Für uns einer der schönsten Orte für die rockmoves und natürlich zum dort klettern…

Die Eckdaten:
* über 400 Routen Struktur, Eisklettern, Klettersteig
* Übungsbereich Vorstieg mit kürzer angelegten Hakenabständen
* mehrere Kletterbereiche (Sektoren), die ein ruhiges Kletterklima ermöglichen
* gesamter Bereich mit Kiesbett versehen, was ein sehr sicheres Klettern ermöglicht* von leicht überhängenden Bereichen, Reibungskletterei bis hin zur Waagerechte ist alles vorhanden
* Platz auch für große Gruppen, Eltern mit Kindern, Therapiegruppen oder Schulklassen, die alle die perfekten Bereiche für sich finden können (Spielplätze gleich neben den Klettersektoren)
* Übernachtung in der DAV-Hütte möglich…

Also einer der spannendesten, liebevoll angelegt und betreuten Orte zum Klettern und unbedingt empfehlenswert.

T-Hall Berlin

Erster Anlaufpunkt der Berlin-Tour: T-Hall. Ziemlich versteckt für Kleinstädter in einem typisch Berliner Hinterhof. Drei Etagen hoch liegt der Anmeldebereich und eröffnet dafür einen wunderbaren Blick auf die gesamte Halle… erster Blick: wunderbar viel Struktur, sehr aufwändig und mit Lust aufs Klettern geplant. Chill-Zonen in mehreren Ebenen mit großartigem Blick auf den Kletterbereich, alles sehr originell. Ebenfalls auf der Ebene des Anmeldebereiches… eine interessante, großzügige Boulderfläche.

Der zweite Blick beim Hinabsteigen in den Kletterbereich fällt leider auf unendlich viele Toperopeseile. Ein Großteil der Strukturfläche ist belegt mit Seilen, die auch nicht abgehängt werden dürfen. Lediglich überhängend endende Passagen bleiben für Vorsteiger frei… ziemlich schade.

Die Strukturwand eignet sich wunderbar als Ergänzung der Route und ist nicht wie viele andere GFK-Elemente nur eine scheinbar schöne Trittfläche, sondern sehr gut nutzbar… innenliegende Griffe sowie die herkömmlichen Versionen sind gut kombiniert, die Routen schön geschraubt. Einige durch überhängende Passagen leicht an der Obergrenze zum jeweils ausgeschriebenen Schwierigkeitsgrad, aber alles in allem passt es ganz gut.

Eine der Strukturwände ist sehr stark überhängend und zumindest in der Zeit unserer Anwesenheit null genutzt… ob dem Schwierigkeitsgrad der Routen, der wilden, leicht irritierenden Bemalung oder dem starken Überhang inklusive Vorstiegszwang geschuldet, bleibt nur zu ahnen.

Dafür ist bekommt der reine Vorstiegsbereich zu wenig Platz. ein recht knapp gehaltener Platz mit gepolstertem Boden und 12m Höhe. Eine Route Naturklettergriffe, die anderen leicht geneigt für Reibungskletterei oder senkrecht mit einigen überhängenden Passagen… schön geschraubt und gut zu nutzen, wenn man nicht gerade in den normalen Kletterzeiten kommt und schon 10 Kletterer reichen, um dort nicht mehr genug Platz zu finden.

Alles in allem eine Halle mit Kletter-Flair… der Tatsache, auch den ungeübten Kletterer bedienen zu wollen geschuldet, allerdings viel zu viele Toperopeseile und Kletterer, die einem ab und an Gänsehaut machen, wenn man sieht, mit wie wenig Kletterkönnen da geklettert wird. Leider ist in der Zeit, in der wir dort waren, auch wenig Hallenpersonal unterwegs, das diese Probleme bemerken kann. Da nutzt es wenig, vorher beim Anmelden unterschrieben zu haben, dass man Kletter- und Sicherungskenntnisse besitzt.

Plätze für einen Kaffee zwischendurch gibt es genug, das Hallenpersonal ist freundlich und relaxt, allerdings halt auch wenig präsent. Kurse werden auch hier direkt in der Halle stattfinden, dank der vielen Toperopeseile dürfte es kein Platzproblem geben. Allerdings auch hier wieder: Toperope- und Vorstiegskurse unnötigerweise getrennt.
Für kleine Kinder gibts einen extra eingerichteten Spielbereich direkt in der Halle in Sichtweite der Routen.

Alles in allem: wer weiß, was er tut, gern Struktur klettert, Vorstiege macht und am Vormittag Zeit hat, ist hier sicher an einem guten Platz und wir hatten eine gute Zeit an einem grauen Berliner Nachmittag.

DAV Kletterzentrum Berlin

Ein Besuch bei einer Sektion des DAV, die mit einem nagelneuen Kletterzentrum glänzen kann. Neu, Hightec, 15m Höhe und prinzipiell nur Mitgliedern der Sektion Berlin zugänglich. 3mal darf man als Gast klettern kommen, danach wird zumindest eine Gastmitgliedschaft fällig… eine Entscheidung, die nicht nur den Mitgliederzahlen zugute kommt.

Der Hallenbau wurde von den Sektionsmitgliedern tatkräftig unterstützt… das schlägt sich auch im Kletterklima nieder. Es herrscht ein angenehmer Umgang und man schaut aufeinander. Dadurch, dass fast nur Sektionsmitglieder klettern kommen, kann man auf Qualität setzen… fast jeder wird hier einen Kurs belegt haben (was nicht nur die durchgängig zu beobachtenende Angewohnheit, den Tube per Tunnelgriff zu benutzen, was geläufig ist, aber nicht jeder so handhaben würde annehmen lässt) und man kann so eine Halle präsentieren, in der es fast kein Topropeseil hängt. Die Toperoperouten sind, als wir in der Halle waren, fast nur von Kursen, die nicht im separaten Kursraum Platz gefunden haben, belegt, die anderen Kletterer nutzen alle anderen Routen im Vorstieg, was einem durchweg sehr guten Klettern sehr zuträglich scheint.

Mitten in der Halle eine Wettkampfwand mit beeindruckender Neigung, alle Routen bis unter die Decke, nur ein kurzer Bereich waagerechte Dachkletterei. Dazu kommt eine wirklich wunderbare Strukturwand, die sich grandios klettern lässt.

Getrennt vom zentralen Kletterbereich ein Schulungsbereich, in dem sich vorwiegend Kurse abspielen, dazu  der Boulderbereich.
Das Kursangebot wird reichlich genutzt, stört den laufenden Kletterbetrieb selbst zur Hochdruckzeit kaum.

Getrennt natürlich wieder Toperope- und Vorstiegskurs (wobei der Toperopekurs immer häufiger als Sicherungskurs angeboten wird… was nicht gesagt wird: man kann nur Toperope sichern, weil man Vorstiege gar nicht kennt…und hier lauert die größte Gefahr!!), die ersten Vorstiege werden hintersichert durch ein Toperopeseil geklettert.

Beim Anmelden werden durch die Zugehörigkeit zur Sektion die Frage Sicherungswissen etc. nur zweitrangig wichtig (Gäste müssen sich eh per Ausweis anmelden und werden nur zugelassen, wenn sie über Sicherungskenntnisse vefügen), wer ohne Kletterpartner mit Sicherungswissen aufläuft, wird nett in den Boulderbereich verwiesen, Trainer haben einen Blick auf das, was im Kletterbereich passiert und greifen notfalls ein.

Die Wände sind nicht zu sehr mit Griffen zugeschraubt, es bleibt übersichtlich. Routenbewertungen sehr homogen aber straff (was als 7 ausgeschrieben ist, also ruhig als 7+ erwarten…aber selbst das ist immer nur ein gefühlter Wert). Der Boden Hightec… in sich gedämpft und somit überall Fallsicherheit, die sanitären Anlagen auf hohem Niveau… Wer es also modern, übersichtlich mag, ist hier richtig, Kletteraufgaben gibt es in Hülle und Fülle. Wer drinnen nicht satt wird, auf den wartet im Außenbereich noch ein Spritzbetonfelsen zum Bouldern…

zur Halle > hier

Kletterhalle “Knopffabrik Zwickau” N°2

Eher zufällig landeten wir heute wieder einmal in Zwickau in der Kletterhalle zum Klettern und fuhren einige Stunden später sehr zufrieden wieder ab.

Im Vergleich zum allerersten Besuch hat sich bezüglich der Routen einiges getan. Neue Routen ergänzen die Halle genau um das, was uns damals gefehlt hat… phantasievolle Kletterei mit technischem Anspruch und viel Lust an Bewegung. Wir haben einige Routen im 7er Schwierigkeitsgrad getestet und uns pudelwohl gefühlt. Jede hatte ihre Eigenheiten, man merkt,dass unterschiedliche Routenschrauber am Werk waren und selbst das Problem Zwergentod hat sich dadurch gelöst, dass klug geschraubt ist und man alternative Lösungen finden kann….

Und besonders gut: die Halle ist zwar als unbetreute Halle ausgeschrieben, aber es war durchweg ein erfahrener Kletterer aus dem Team der Knopffabrik in der Halle, der auf Sicherheit achtete, ab und an einen Tipp parat hatte und alle Kletterer im Blick.

Alles in allem eine Empfehlung wert und für uns in nächster Zeit ganz sicher nicht der letzte Besuch…

Kletterhalle Chavornay, Schweiz

Kletterhallentest Schweiz Teil 2: Chavornay:

Kurzform des euphorischen zweiten Berichts aus der Schweiz:
*Kletterhalle Chavornay, ca.1/2 Stunde von Lusanne entfernt
*3Teilung der Halle in Toperope, Toperope/Vorstiegsbereich und Profibereich
*Profibereich ohne Seile, in Überhängen mit fest installierten Exen, an den geraden Wänden mit eigenem Material
*hängende Seile können ohne Probleme abgezogen werden, um Vorstieg machen zu können
*sehr interessant: Strukurwände, die in der Neigung verstellt werden können (z.T. inneliegende Griffe), im Profibereich Wände, die sich vor dem Elbsandsteingebirge nicht verstecken müssen und Routen mit echten Steinen
*großzügige Boulderbereiche
*2 Aufenthaltsbereiche, in denen man wirklich gern verweilt, einer nahe dem Kinderkletterbereich, in dem Mütter lesen, sich unterhalten, stricken… alles originell und mit Liebe eingerichtet
*überall Fallschutz

Und da das Ganze dann noch komplett wird mit liebevoll geschraubten, technischen Routen, die jedes Kletterherz höher schlagen lassen, wirklich aufmerksamem Personal und einem achtungsvollen Miteinander aller Kletterer, ist das die beste Halle, die hier jemals bewertet wurde und damit ganze 5 Sterne für sich beanspruchen darf!
5
Also unbedingt besuchen, wenn es sich ergibt, auch wenn weder das Äußere der Halle noch die Website (www.escalade-chavornay.ch) das vermuten lassen, was einen innen erwartet.

 

Kletterhalle LANIAC, CH

Zwischenbericht von der Schweiz-Tour: Kletterhalle Laniac in Bulle.

Uwe berichtet von einer schicken kleinen Halle mit kluger Aufteilung: Mischung aus Strukturplatten und herkömmlichen Kletterpaneelen, separat Boulder- und Kursbereich. Es hängen nur wenige Toperopeseile, vorwiegend zu finden sind sehr technische Routen, in denen der anspruchsvolle Kletterer bis Schwierigkeitsgrad 10 viel Raum für Betätigung hat. Inneliegende Griffe, Strukturplatten und liebevoll geschraubte Routen machen die Halle interessant. Besonders spannend: die Routen sind nach der französischen Skala beschriftet, man ist also gut beraten, sich Routen nach Lust auszusuchen und zu klettern, was einem liegt.

Das Personal ist freundlich, der sanitäre Bereich sauber, Pausen verbringt man in einem Aufenthaltsbereich, von dem aus man den Kletterbetrieb beobachten kann. Kinder haben einen separaten Kinderkletterbereich.

Alles in allem eine äußerst empfehlenswerte Halle. Leider (wieder einmal) nicht zu finden: Fallschutz. Da nur französisch (manchmal auch englisch) gesprochen wird, konnten manche unserer Bewertungskriterien nicht ausreichend geprüft werden, deshalb vergeben wir für die Halle nur eine ausdrückliche Empfehlung, keine Bewertungssterne.

Zu finden im Web ist die Halle unter: www.laniac.ch

 

Kletterwand im Sportpark Untreusee Hof

Sonntag gegen Mittag… scheinbar eine perfekte Zeit, nach Hof klettern zu fahren, selbst wenn es draußen grau ist und die Hallen voll sein könnten.

Die DAV-Kletterwand befindet sich im Badmintonbereich des Sportparks und hat Kletterwand und Boulderbereich, letzterer gut abgesichert mit dicker Matte, ein Fallschutz, der an allen restlichen Wänden leider fehlt.

Auf den ersten Blick unendliche Möglichkeiten in der Vertikalen sowie Horizontalen, die Dachrouten allerdings zumeist reine Kraft- und damit Geschmackssache. Angenehm fällt auf, dass keine Topropeseile hängen, ohne eigenes Equipment geht also nichts, man darf und muss sich die Routen selbst erobern.

Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, Routenschwierigkeiten: 4 bis 10 (UIAA), Schwerpunkt: 6 bis 8 (UIAA) bei Routenlängen von 7,50m – 16,00m (Angaben des DAV). Selbst als die Halle sich am Nachmittag zunehmend füllt, bleibt genug Platz. Leider ist nicht immer ganz klar, in welcher Schwierigkeit man klettert, man muss sich also auf die eigene Intuition bei der Auswahl der Routen verlassen.

Die Routen sind beschriftet, allerdings hängt die zugehörige Legende seitlich an einer Wand und entspricht zumindest an diesem Tag nicht der aktuellen Routenbelegung. Man gibt es also recht schnell auf wissen zu wollen, was man da klettert und kozentriert sich auf die Routen (ja auch nicht unbedingt falsch, weil Routenbewertung eine sehr individuelle Angelegenheit ist).

+:
– viele Routen in allen Schwierigkeitsgraden
– keine Topropeseile, also Vorstieg zwingend notwendig (Material mitbringen! Ausleihe wahrscheinlich nicht möglich.)
– moderater Eintrtitt

-:
– Chalk erlaubt, auch lose… die Routen dementsprechend schmutzig, auch in den leichteren Schwierigkeiten.
– kein Fallschutz
– recht kühl, da in einer großen, unbeheizten Halle… Kaffee an der Bar zu bekommen, aber nicht unbedingt zu langen Pausen einladend
– keinerlei Nachweise über Klettererfahrungen bei Anmeldung nötig… so wie die Halle unbetreut ist, wird auch Sicherheit dem überlassen, der die Wand nutzt… das kann schnell zur Gefahr für alle werden

Insgesamt ist die Halle für Trainingszwecke zu empfehlen, sie hat (wohl gewollt) wenig Charme und lädt nicht zu langen Aufenthalten ein. Sie beansprucht technisch, ob allerdings der weniger ambitionierte Kletterer Freude hat, ist fraglich.

Unsere Bewertung:

3,5

 

 

Kletterhalle Saalfeld

Man findet online noch nicht allzu viel und auch wir haben nur zufällig per Gerücht von der neuen Halle in Saalfeld erfahren.

Klein und fein:
Die Halle ist Teil eines Fitness-Studios, allerdings kein geldbringendes Anhängsel, sondern wirklich mit Herz und Verstand geplant, geschraubt und betrieben.
Neben einem ungewöhnlich herzlichen und persönlichen Empfang überzeugt auf den ersten Blick Aufgeräumtheit und schöne Atmosphäre, Die Halle ist relativ klein, klar strukturiert, hell und angenehm termperiert.

+:
– bei Anmeldung Infos zur Hallenordnung, Anerkennung dieser und Erstanmeldeformular (Bestätigung von Sicherungskenntnissen, Toprope oder Vorstieg…)… ein Kletterausweis bestätigt bei späteren Besuchen, dass man das alles zur Kenntnis genommen und unterschrieben hat.
– sehr freundliche Atmosphäre (Personal sowie die Kletterer untereinander) , in der Halle war die gesamte Zeit über jemand, der einen Blick darauf hatte, dass alles richtig läuft
– hell, warm und netter Aufenthaltsbereich am Eingang zur Halle
– wunderbare Routen, einfallsreich geschraubt, Schwierigkeiten entprechen dem, was dran steht (technische Details in jeder Route…es ist also jedesmal etwas spannend (Einsteigerrouten nicht  getestet)
– Kletterer insgesamt sehr achtsam… ca. 20 Kletterer zur selben Zeit (sonntags Nachmittag) machen die Halle recht voll, aber es kann jeder ohne Probleme und das Gefühl, nicht genug Platz zu haben, klettern… selbst ein Kindergeburtstag raubt dank der guten Betreuung des Trainers niemandem die Nerven
– gute Mischung aus Toprope und Vorstiegsrouten
Hinweis an der Wand: Fehler ansprechen! Diese gewünschte Achtsamkeit untereinander wird dort wirklich auch gelebt.
– Magnesia: kein loser Chalk… die Griffe finden wir erstaunlich sauber… es scheint nur im Bedarfsfall genutzt zu werden:)

-:
– beinahe das übliche Manko: fehlender Fallschutz
– der Hallenboden ist toll… aber einfach zu rutschig. Ob in Kletterschuhen oder mit Socken… wenn der Kletterpartner im Seil hängt, um einen Plan zu machen, rutscht man der Wand Stück für Stück näher…
Uns kam die Idee, ob die neuen Hallen mit den glatten Böden nicht eine Sicherungszone auf den Boden auftragen/aufkleben könnten, ein vielleicht 1,5m von der Wand entfernter schmaler Streifen, auf dem man sicher steht??

Insgesamt ein wunderbarer Klettertag, sicher eine Wiederholung wert und eine Halle, die zu empfehlen ist.

unsrere Bewertung:

4,5

 

 

Kletterhalle NO LIMIT Leipzig

Wiederholter Besuch im NO LIMIT und am Ende die Eindrücke, die wir bereits beim ersten Mal hatten: schön aufgeräumte, angenehme Halle, die selbst gut besucht nicht nervt. Zahlreiche Möglichkeiten lassen immer ein Ausweichen zu, die Routen sind nicht zu eng geschraubt und Topropebereiche sind gut strukturiert über die gesamte Halle verteilt… dazwischen genügend Möglichkeiten für Vorstieg in jeder Schwierigkeit.

+:
– Vorstieg und Toprope klar strukturiert, beides senkrecht sowie in überhängenden Bereichen möglich
– Kinder klettern separat – Magnesia in loser Form ist verboten (Umsetzung schwer einschätzbar)
– Routenvielfalt – Fallschutzmatten – Duschen/Umkleide mit Spinden zum Abschließen (Schloß mitbringen!)
– Bänke in der Halle eignen sich gut zum Verstauen von Rucksack und Co.
– Kleinkinder sind gut beschäftigt

-:
– unglaublich viel Magnesia an den Griffen, vor allem auch in leichten Schwierigkeiten, wo Magnesia nicht nötig ist
– Kontrolle durch Hallenpersonal nicht ersichtlich
– Aufenthaltsbereich direkt in der Halle aber zu kühl und ungemütlich, um zum wirklichen Aufenthalt einzuladen

Thema Sicherheit:
– gute Ausstattung mit Fallschutzmatten… leider nicht Standart in den Kletterhallen, im NO LIMIT hat man sich die Mühe gemacht und so mancher Kletterer wird es ihnen danken
– keine erkennbare Kontrolle durch Hallenpersonal, allerdings entstand der Eindruck, dass die meisten Kletterer eigenverantwortlich und sehr umsichtig geklettert sind
– die Hallenordnung schreibt die Kenntnis grundlegender Kletter- und Sicherungstechniken vor… leider wird man beim Zahlen des Eintrittes nicht darauf verwiesen und wir mussten NICHTS unterschreiben. Wir hatten Kletteranfänger dabei, wurden allerdings nur nach Material gefragt (Ausleihe), ggf. wären also Kletteranfänger mit nicht einzuschätzenden Kenntnissen ohne Einweisung an die Wand gelangt…

Toll war eine Entdeckung: die üblichen Griffe haben interessanten Zuwachs bekommen.. etwas verschämt gibt es Routen oder vereinzelte Steine mit Naturstruktur, die sich wunderbar klettern lassen und an unsere rockmoves erinnern. Bester Beweis dafür, dass sich der Mut zur Natur lohnt: Kletteranfänger schätzen technisch anspruchsvollere Routen mit Naturstrukturen als leichter kletterbar ein als Routen mit den herkömmllchen Griffen und kletterten auch besser. Vielleicht setzt sich der Trend ja durch:)

Unsere Bewertung: 4,5

 

Kletterhalle “Knopffabrik Zwickau”

 

Aufgeräumt wie auch die Website empfängt die Kletterhalle Knopffabrik mit einem sehr einladenden, gut gestalteten Empfangsbereich. Ebenso der Laden, der Weg zur Halle und die Halle selbst. Man merkt, dass man sich in einer nagelneuen Halle befindet.

Seit unserem erster Besuch gleich nach Neueröffnung hat sich auf den ersten Blick rein routentechnisch nicht viel geändert, was wir nun in Ruhe testen wollen:

Der Empfang:
Ist die Halle voll (bei uns um die 40 Kletterer), wird man darauf hingewiesen, dass es eng werden kann. Fair für die, die keine Wartezeiten mögen, schwierig, wenn man weit angereist ist. Also bei langem Fahrtweg ggf. Tage wählen, die von Haus aus nicht unbedingt nach vollem Hause schreien.

Neukletterer (wer noch nie dort war) werden gebeten, ein Formular auszufüllen, das Name, Adressdaten, Alter sowie Unterschrift beinhaltet. Danach kann es losgehen, egal, wie fit man ist. Für eine unbeaufsichtigte Halle deutlich zu wenig.
Dass die Halle unbeaufsichtigt ist, erfährt man in der Hallenordnung (ebenso wie das Verbot der Benutzung von HMS bei halleneigenen Seilen etc.), auf deren Kenntnisnahme mehr Wert gelegt werden müsste, ggf. durch kurze verbale Einweisung.

Die Halle:
aufgeräumtes Outfit, viele Routen, Toprope sowie Vorstieg mittels fest installierter Exen möglich, Überhang, gute Mischung aus kurzen und sehr langen Routen (Routenlängen ausgeschrieben), einzelne Routen gut gekennzeichnet, sauberer Gesamteindruck, helles und freundliches Ambiente, warm

Beim Klettern trübt sich der erste Eindruck etwas, was dem positiven Ganzen allerdings nur geringfügig Abbruch tut und mit wenig Aufwand nachgebessert werden könnte:

*Uns zieht es gleich zu den längsten Routen (22m, alle Vorstieg). Spätestens nach 2/3 der Route war kaum noch Kommunikation zwischen Kletterer und Sicherer möglich, das heisst weder verbal noch optisch. Der Kamin schluckt fast alle Laute, die von oben nach unten wollen und der Sicherer sieht durch wenig Licht nicht wirklich, was der Kletterer tut, wodurch die Route zum Training in nonverbaler Verständigung und Erahnen von Notwendigkeiten wird.
Sicher ist das gut als Training für alpine Vorhaben oder Routen, bei denen durch Vorsprünge Sichtbarkeit nicht immer gegeben ist, schwierig wird es, wenn wirklich schnelle Reaktionen nötig werden, zumal es eng wird im Kamin und ein Sturz blaue Flecken bringen würde, wenn man nicht rechtzeitig an die gegenüberliegende Wand treten kann.

*Die Halle ist recht klein, wodurch die Nutzung von losem Chalk zum Problem wird. Ein Sicherer mit Chalk in den Augen ist nun mal nur begrenzt aufmerksam. Das alte Thema also… begrenzt Chalk in Routen, die es von der Schwierigkeit her gar nicht hergeben oder Chalkball oder Flüssigchalk wären angebracht.

*Die Routen selbst: abgesehen von den hohen Schwierigkeiten kommt ab irgendeinem Punkt leichte Langeweile auf, weil die Phantasie fehlt. Wir würden uns Lust auf schöne Bewegungen, Nutzung der guten Gegebenheiten der Halle und schönere Trittfolgen durch Erweiterung der Wand um Spaxe wünschen. Wer gut klettert und an seiner Technik feilen will, ist schnell am Limit.

*Der wunderbare Hallenboden ist optisch eine Augenweide, wird allerdings spätetsens dann zum Verhängnis, wenn man sicher sichern will. Sicherer, die es ohne Vorwarnung bis an die Wand zieht (selbst mit Schuhen an den Füßen), wenn sich der Kletterer nur ins Seil setzt, kommen an ihre Grenze, wenn es wirklich einmal zum Sturz kommen sollte. An dieser Stelle wird auch das größte und wirklich dringend nachzubessernde  Manko der Halle sichtbar:

*Der Sicherer, der haltlos rutscht findet seinen Kletterpartner bis zu Exe 4 (hier werden die schön kurzen Abstände zur Falle) bei einem Sturz ganz sicher nicht ohne Verletzungen neben sich wieder, weil es keine Fallschutzmatten gibt. Ein einziges Crahpad genügt nicht wirklich. Schweißnasse Finger, wenn der Kletterpartner eine 8 (Die Unvollendete) klettert und zwischen Exe 3 und 4 eine haarige Stelle überwinden muss, wünscht man sich nicht wirklich. Am liebsten hätte ich die Route an dieser Stelle abgebrochen, weil von sicher sichern NICHTS mehr übrig war, selbst bei erhöhter Aufmerksamkeit und gut eingespieltem Kletterteam.
Selbst der “Normalfall”, wenn man den Einstieg nicht richtig trifft (auch im Toprope) wird zur Belastung für die Füße. Es tut in jedem Fall weh,wenn man in geringer Höhe unkontrolliert aus der Route aussteigen muss. Für uns ein sehr reales Risiko, das man nicht eingehen sollte.

Der Kinderkletterbereich ist separat abgetrennt (sehr angenehm), gut mit Fallschutz gesichert. Die Eltern müssen sichern. Ansonsten eine gute Mischung von Routen, sehr kurze Exenabstände, die förmlich nach Vorstieg schreien und sehr übersichtlich geschraubt. Nach dem Klettern gibt es bei Bedarf sogar eine Dusche.

Unsere Empfehlung:
Schöne, aufgeräumte Kletterhalle für Freizeitkletterer, auch mit Kindern. Kindergeburtstage müssen nicht sein, also vollkommen ausreichend. Essen und Trinken muss mitgebracht werden.
+
Ideale Halle zum Üben von Vorstiegen durch kurze Exenabstände… aufgeräumt und angenehme Atmosphäre… ausreichende Routenvielfalt… Sicherungsgeräte bis auf die hauseigenen Seile nicht vorgeschrieben
Kamin (22m): nur für eingespielte Kletterteams zu empfehlen, für Anfänger nur mit erhöhter Aufmerksamkeit…. kein Fallschutz in der Halle!!!… das Problem mit dem Chalk… wir wünschen uns mehr Phantasie beim Routenschrauben und sich ab und an ändernde Routen (nach Tag 1 hat sich nämlich kaum etwas verändert)

Unsere Bewerung:


Eine Anmerkung zum Schluss:

Die Kletterkurse werden inToprope und Vorstieg unterteilt, was prinzipiell und bei einer solchen Halle (mit idealen Bedingungen bis auf die fehlenden Fallschutzmatten) nicht zeitgemäß ist…

Kletterhalle OnSide Chemnitz

Chemnitz, OnsideChemnitz, Onside

Der erste Eindruck bestätigt das, was man auf der Website von OnSide Klettersport zu sehen bekommt. Das große Sektionaltor mit viel Fensterfläche auf der Südseite der Halle lässt den Besucher schon einmal in die Halle blicken ohne diese betreten zu müssen.

Das Ambiente ist hell und freundlich. Man betritt die Kletterhalle ebenerdig über einen Empfangsbereich, dem ein einladendes Restaurant angeschlossen ist, das einen guten Ausblick auf den Hauptkletterbereich bietet.

Beim ersten Mal unterzeichnet man eine Benutzerordnung, auf der man angeben muss, welche Sicherungsgeräte man beherrscht… theoretisch… aber auf jeden Fall werden an dieser Stelle die Kletterer aussortiert, die sich ggf. unsicher sind. Gesichert wird hier mindestens mit einem Tube oder ähnlichem Sicherungsgerät, HMS ist nicht erlaubt.

Dem Anmeldebereich angeschlossen sind neben dem Restaurant auch die sanitären Anlagen (top!) und ein kleiner Materialverkauf. Leihmaterial ist vorhanden und optisch in sehr gutem Zustand.

Der Kletterbereich ist gesondert zu betreten und erstreckt sich über 3 Etagen.

Erdgeschoß

  • Separater Kombibereich mit 9,50 m Kletterhöhe und besonders sicheren TopStop Bremsen. Ideal für Kinder und Familien, wo die Kinder klettern können und die Eltern ohne viel Wissen über Sicherungstechnik ihre Sprößlinge sichern können. Ideal auch für Kletterneulinge, die hier gut ans Klettern und an Sicherungstechnik herangeführt werden können. Hier befinden sich viele Toprope Routen, aber auch gut mit Sicherungslaschen ausgerüstete Kletterwände bis in den mittleren Schwierigkeitsgrad und somit ideal für Kletterkurse oder Kindergeburtstage – dadurch klare Trennung von Anfängern und ambitionierten Kletterern, die finden ihren Platz dann im
  • Hauptkletterbereich – großzügige Kletteranlage mit bis zu 15 m Kletterhöhe und vielen Routen in jeder Schwierigkeit. Gut ausgeleuchtet, übersichtlich geschraubt und mit sehr abwechslungsreichen Klettertechniken von einfachen geraden Wänden bis zu Kanten, Verschneidungen, einem Riss, Ausgesetzten Bereichen und Dächern. Dies gibt eine gute Mischung aus Kraft-und Technikkletterei!  Besonders interessant die Mischung aus Toprope Seilen, ganz vielen Vorstiegsrouten mit fest installierten Exen, sowie einigen Routen, in denen nur die Hakenlaschen installiert sind und du all deine Exen selber klippen musst – gut fürs Üben, wenn es an einen richtigen Felsen gehen soll.
  • Strickleiter und Kletter-Snake – lustige kleine Spielereien und Abwechslung oder zur Auflockerung.

Ich hätte mich gefreut und empfinde es als wichtig, wenn ab und zu ein Mitarbeiter seinen Rundgang durch den Kletterbereich machen würde und nach den Kletterern, besonders den Sicherern schaut – mir sind leider in den 6 Stunden vor Ort einige Sicherungsfehler aufgefallen: vom Sichern mit HMS bis viel zu viel Schlappseil beim Vorstieg! Leider findet man vor den Kletterwänden nicht überall ausreichend Fallschutzmatten, im schwierigen Kletterbereich gar keine.

Erste Etage:

  • Umkleiden und Wellnessbereich sauber und gepflegt.

Zweite Etage

  • Boulderbereich: zwei separate Boulderräume gut ausgeleuchtet, übersichtlich – die Grifffarbe entspricht immer der Schwierigkeit (5 Farben: von leicht bis sehr schwer mit gut gekennzeichnetem Start und Zielpunkt)
  • Einstieg Klettersteig und Ausstieg Hochseilgarten: nicht getestet… optisch: mit Stahlseilversicherte Kletterroute mit einem Quergang und Ausstieg in der 3. Etage – ausreichend, um ein wenig Gefühl für Klettersteige zu bekommen.

Empfehlung:

Sehr schöne Kletteranlage, gut geeignet für Familien, Anfänger und Profis. Durch die geschickte Raumaufteilung kommt jeder auf seine Kosten. Hier kann man gut den ganzen Tag verbringen.

Bewertung:

 

Kletterturm Leipzig-Mockau

MockauMockau

Der erste Eindruck bestätigt das, was man auf der Website des Kletterturms www.kletterturm-mockau.de zu sehen bekommt (Wo sind die Palmen? grins…): Das Ambiente ist hell und freundlich, man betritt die Kletterhalle über einen Empfangsbereich, dem ein sehr einladendes Restaurant angeschlossen ist. Der Empfang ist freundlich.

Beim ersten Mal unterzeichnet man eine Benutzerordnung, auf der man angeben muss, welche Sicherungsgeräte man beherrscht… theoretisch… aber auf jeden Fall werden an dieser Stelle die Kletterer aussortiert, die sich ggf. unsicher sind. Was passiert, wenn man kein Sicherungsgerät angeben kann, bleibt spannend…

Dem Anmeldebereich angeschlossen sind neben dem Restaurant auch die sanitären Anlagen (top!) und ein kleiner Materialverkauf. Leihmaterial ist vorhanden und optisch in sehr gutem Zustand.

Der Kletterbereich ist gesondert zu betreten und erstreckt sich über 3 Etagen.
unten:
ansprechender, gut ausgeleuchteter Boulderbereich mit gut ausgewiesenen Routen | kleiner Kinderkletterbereich | Start in die 30m-Routen | Der Einstiegsbereich für die außergewöhnlichen langen 30m-Routen ist leider als Boulder ausgeschrieben, sodass kein klarer Routeneinstieg möglich ist und damit eventuelle Wartezeiten entstehen, wenn sich Boulderer und Kletterer die Wand teilen müssen. | Ein für Kinder nutzbares Schwingseil wird leider leicht zum Störfaktor.

Mitte:
offiziell der Profi- und Wettkampfbereich | interessant anzusehende Wände mit viel Struktur und zahlreichen gut sortierten Routen | vorrangig Vorstieg… ausgesetzt bzw. überhängend | An den strukturlosen Wänden finden sich leider relativ wenige Spaxe, die das Ganze spannender und abwechlsungsreicher machen würden und somit technisches Klettern ermöglichen. Zur Sicherung des Einstieges sind ausreichend Matten vorhanden. | Bedingt durch fehlende Spaxe und hoch geschraubte erste Tritte ist oftmals hohes Antreten nötig, was den Einstieg nicht immer zum Kinderspiel macht…die erste Exe kommt somit gefühlt spät ins Spiel und so manch Kletterer bekommt hier das erste Kopfproblem. | Durch die Überhänge, Kanten, Dächer etc. endet leider fast jede Route in Kraftkletterei mit wenig Chancen auf alternative Bewegungsabläufe. Die Möglichkeit eines Weges der kleinen Schritte (was Klettern im besten Fall sein kann) ist hiermit vollkommen verbaut. Oft droht der Zwergentod.

oben:
Anfänger- und Fortgeschrittene | vorrangig gerade Wände, teilweise mit interessanten Strukturen oder Volumen | vorrangig Toprope und somit deutlich zu wenige Routen, um in diesem Bereich Vorstiege zu üben | der wohl meistbesuchte Bereich der Halle (und wärmste), Wartezeiten zu erwarten | spannend: Kaminkletterei | fehlend gerade in diesem Bereich: Kletterhallenpersonal mit hilfreichen Tipps und einem Auge für eventuelle Fehler, Verbesserungsmöglichkeiten oder der Motivation zu einem Kletterkurs für diejenigen, bei denen mehr möglich ist
.

außen (nicht getestet, weil Winter)
mehrere Routen an der Außenwand des Gebäudes, die einen spannenden Eindruck hinterlassen und im Sommer sicher eine gute Ergänzung sind | dazu: Outdoorfelsen mit Struktur ohne aufgeschraubte Griffe

Empfehlung:
für Kletterer, die Dächer und ausgesetzte Bereiche mögen und das Gefühl von Höhe testen möchten | technische Kletterer finden hier sehr wenig Betätigungsfeld | viele Routen sind eine Strapaze für die Muskeln und garantieren oftmals “dicke Arme”

Unsere Bewertung: