Beat Kammerlander meets rockmoves

Gelegenheit, einen der ganz Großen in der Kletterszene zu treffen: Beat Kammelerlander. Der DAV Kleve feiert 10jähriges Vereinsjubiläum und verwöhnt seine Mitglieder mit dem Vortrag “Leben in der Senkrechten” und am nächsten Tag mit einem Kletterworkshop für einige wenige Sektionsmitglieder im Kletterpark Duisburg.

Mit dabei: rockmoves Klettergriffe, weil Duisburg eine der Kletteranlagen ist, die mittlerweile zahlreiche rockmoves-Routen geschraubt hat und damit mehr als glücklich ist. Ein Griffset heißt sogar nach einer der bekanntesten Begehungen Beat Kammerlanders: Prinzip Hoffnung. Wer das Video noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nach dem Lesen des Beitrages nachholen:)

Uwe trifft Beat nach dem Vortrag und am nächsten Tag beim Workshop. Begeisternd: die Philosophie des Kletterns kommt bekannt vor… beide denken fast gleich, die Art, Kletterer zu coachen erinnert an die eigenen Worte hier in der Löhmaer Schweiz. Wenn ein erfahrener Kletterer mit einem Erfolg wie Beat Kammerlander die Sicht der Dinge teilt, ist das nicht nur menschlich berührend, sondern bestärkt auf einem Weg, den die meisten Kletterhallen nicht zu gehen wagen. Wir werden also weiter das zu vermitteln versuchen, was zwischen den Zeilen des Kletterns steht, versuchen, euch das Gefühl erleben zu lassen, was euch nie mehr loslassen wird, wenn ihr es einmal hattet, wenn euer Körper allen physikalischen Gesetzen zu trotzen scheint und ihr mental ausgelaugt aus einer Route kommt, euch aber wie neugeboren fühlt und immer wieder unterschreiben, dass es ganz einfach das Klettern ist, das euch vorwärts bringt… kein Training an Hanteln, Trainingsboards oder anderen Geräten, die eher ins Fitnessstudio gehören, aber ganz gewiss nicht an den Felsen oder die Kletterwand.

Insofern unvergessliche Momente, nicht nur für Uwe, auch für die Workshopteilnehmer, die zum Teil das erste Mal an einer Wand standen. Beat Kammerlander als Sicherer zu haben ist schon ein Erlebnis für sich…

Beat selbst kletterte die eigens für ihn geschraubte rockmoves-Route 3Beat und gab mit 99,9% die Bestnote für unsere Klettergriffe, weil mehr für eine Naturkopie einfach nicht zu machen ist. (Lektion: Fingerleisten… siehe Galerie)

Und rockmoves? Ein rockmove Klettergriff wird hoffentlich dazu beitragen, Beats aktuelles Kletterprojekt zu lösen… eine neue Route will erarbeitet sein und vielleicht können rockmoves das Thema Entfernung bis zum Felsprojekt lösen, indem der Fels einfach zu Beat nach Hause kommt:)

Imster Klettersteig

Der Imster Klettersteig ist phantastisch erreichbar über den Sessellift aus Imst, dem 45minütigen Steig zur Muttekopfhütte und dann einem ähnlich langen Zustieg von Hütte zu Steig. Er führt direkt über den Südgrat auf dem Maldonkopf (2632m), ist im Aufstieg durchgängig seilgesichert und geht nahezu ohne Unterlass steil gerade nach oben.
Der Abstieg über das Engelkar ist im oberen Bereich seilgesichert (ohne nicht machbar, gut gewartet), verläuft dann ein wenig gewöhnungsbedürftig (aber spannend, wenn man sich an die Fortbewegungsart gewöhnt hat) über ein riesiges Schuttfeld bergab (Steinschlaggefahr).Der Steig selbst ist für Kletterer ein Traum, weil unzählige Tritte und Griffe das Seil in vielen Passagen völlig überflüssig machen, obwohl es steil bergauf geht. Für Seilgänger wird es ggf. anstrengend. Aus unserer Sicht auch wegen des moderaten Anstiegs ein sehr empfehlenswerter Klettersteig, der allerdings etwas Erfahrung benötigt. Für Anfänger nur mit Klettererfahrung zu empfehlen.

Climbers Paradise

Zurück aus Imst fühlt es sich an wie aus dem Paradies vertrieben.

Wir hatten Gutes erwartet und Imst nicht umsonst als Ziel für einen Alpinaufenthalt gewählt… Ein wunderbar ausgebautes Klettergebiet entpuppt sich dann als Schatz… die ersten Haken nie erst in 5m Höhe, Abstände mehr als moderat, alles taufrisch, gut gepflegt, perfekt ausgeschildert und Routen in einer Fülle, die kaum vorstellbar ist, ganz zu schweigen von einer unvergleichlichen Natur.

Unsere Zeit reichte für alpine Kletterrouten an wunderbarem Kalk, Mehrseillängen in der 3er Seilschaft (bis zu 5 Seillängen, ca.150m Kletterroute) und dem Imster Klettersteig, einem reiz- und anspruchsvollen, nahezu nur in der Vertikalen verlaufenden Steig, der in einem Abstieg über ein Schuttfeld endet. Nichts für Anfänger, dafür auch nicht überlaufen.

Das Klettergebiet um die Muttekopfhütte erreicht man mit der Seilbahn aus Imst kommend über einen gut ausgebauten ca. 45minütigen Steig. Im Umkreis um die Muttekopfhütte sind in 30-45 Minuten Gehzeit mehr als genug Routen erreichbar. Wer früh genug bucht, ist auf der Hütte gut aufgehoben und hat Zeit für mehr Kletterei.

Alles andere zeigen die Fotos… wunderbare Kletterei, beste Bedingungen, nicht überlaufen, nette Leute…

Das nächste alpine Training in Österreich mit outside aktiv dann im Frühsommer des nächsten Jahres… ein Tipp für den, der fit werden will für die Berge.

(Ein Kurzausflug in die Kletterhalle Imst war auch drin… was euch dort erwartet, in einem separaten Beitrag.)

Klettergarten am Bocksberg

Nicht der nächste Weg, zumindest aus Ostthüringer Sicht, aber unbedingt empfehlenswert: der Klettergarten am Bocksberg bei Sonneberg.

Ihr findet dort eine Oase der Reibungskletterei und einen interessant angelegten Klettersteig. Der Zustieg zum Klettergarten dauert nur 10 Minuten (Auto unbedingt an der im Kletterführer beschriebenen Stelle abstellen und damit die Ruhe am Klettergarten bewahren), der Klettergarten selbst ist wunderbar ausgebaut. Feuerstelle, Unterstand, Bänke… Übernachtungen sind nicht erlaubt.

Der Klettersteig führt über den gesamten Bereich des Steinbruchs und ist wunderbar geeignet, um die meisten Anforderungen, die in einem Klettersteig auf einen zukommen können, im Kleinen zu üben. Leitern, eine kleine Hängebrücke, Reibungsantritte am Fels inklusive Nutzung des Seils, Quergänge, in den Fels geschlagene Tritteisen… man findet all diese Elemente im Klettersteig. Kurze Beine haben es manchmal etwas schwer, hohe Antritte und große Entfernungen wollen bewältigt werden. Allerdings mindert das nicht den Spaß und wem es an Kraft fehlt, der kann mitten im Steig eine Abkürzung nach unten nehmen bzw. am Gipfelkreuz (mit Nepalfeeling) kurz Rast machen und den Ausblick genießen. Der Klettersteig ist von 2 Seiten her begehbar und ist in gesamter Länge überschaubar, sodass man mit etwas Rücksicht gut einander ausweichen kann, sollten mehrere Kletterer im Klettersteig sein.

Direkt unter dem Klettersteig bieten zahllose Routen Reibungskletterei vom Feinsten. Wenn gleichzeitig jemand den Klettersteig begeht, sollte unbedingt mit Helm geklettert werden.

Die Routen sind gut abgesichert, Hakenabstände für jeden Geschmack und feinste Griffe und Tritte, nur selten brüchig. Die Sonne wandert ab Mittag über die Wände, sodass man sich aussuchen kann, ob man in der Sonne oder im Schatten klettern mag. Ein Überhang sowie einige kletterbare Fingerrisse machen das Klettervergnügen vollkommen.

Von uns eine unbedingte Empfehlung und die Bitte, alles so wunderbar gepflegt zu belassen, wie vom DAV Sonneberg angelegt.

Technikkurs mobile Sicherungen 2015

27. Juni 2015
19. September 2015

Raus aus der Halle und ran an den Fels – wäre da nicht das Problem mit den Sicherungsabständen!
In der Halle kein Problem, da kommt spätestens nach 2 m ein fest installierter Sicherungspunkt zum Exe klippen.

Draußen am Fels sieht es doch etwas anders aus, spätesten hier kommen mobile Sicherungen zum Einsatz, wenn die Route schön werden soll, ebenso bei Mehrseillängen in den Bergen – für notwendige Zwischensicherung oder Standplatzbau.

In diesem Kurs lernen wir die richtige Verwendung von mobilen Sicherungspunkten, Keilen, Friends, Reepschnur und Bandschlingen… die richtige Auswahl, den richtigen Umgang und nicht zu vergessen die Sache mit dem Kopf!

Wir bringen ausreichend Material (Keile, Friends, Reepschnur, Bandschlingen) mit und am Ende des Kurses sollte jeder seine selbst gesicherte Route klettern können.

Zum Üben geht es in die Döbritzer Schweiz.
Voraussetzung: Vorstieg UIAA 5+
Beginn: 9.00 Uhr
Treffpunkt: Gaststätte Döbritz

Kursgebühr: 69,00 €

Eure Kletterausrüstung nicht vergessen, sowie Essen und Trinken.

>>> zur Buchung

 

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Klettern im Allgäu… Abschlusstour alpin 2015

3 Tage Allgäu haben gereicht, um sich unsterblich zu verlieben in eine wunderbare, leider deshalb zum Wochenende hin viel zu überlaufene Kletterregion.

Anbei einige wunderbare Augenblicke von Klettertouren auf dem Hochwiesler und Gimpel. Geeignet ist die Region für jeden Anspruch, auch wenn ein kleines Versehen an Tag 1 den Hochwiesler aufs Programm schummelte, der recht anspruchsvolle Routen zu bieten hat, dafür umso mehr Ruhe.

Dank an Christian, der sich als Testkletterer zur Verfügung gestellt hat, weil wir wissen wollten, inwiefern wir diese Region ins Programm 2015 passt. Klar ist: der Gimpel muss unbedingt noch einmal Ziel werden. Übernachtung auf dem zu Fuß erreichbaren Gimpelhaus (oder in der etwas höher gelegenen Tannheimer Hütte)… sehr komfortabel im Einzelzimmer oder auch im Bettenlager… Wie gesagt: Hände weg vom Wochenende, wenn man es ruhig haben will, weil die Region mit vielerlei Möglichkeiten sehr viele Wanderer, Klettersteiggeher und Kletterer anlockt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und werden Tourtermine rechtzeitig veröffentlichen.

 

Klettern im Steinicht… neu gefunden

Es ist wieder spannend neu im Steinicht… den Sonnenplatten vorgelagert gibt es jetzt eine “blaue Lagune” :) und direkt daneben wunderbare Reibungsklettereien. Viele neue Routen , ausreichend Platz und bequemes Relaxen möglich… so mancher hat das Wasser trotz Saisaonbeginn gleich zum Abkühlen genutzt…

Unbedingt dabei haben sollte man eine Helm, denn bei nicht ausreichendem Abstand des Sichereres zum Felsen wird es oftmals unsicher von oben. Die Routen sind schön geschraubt, aber so manchen scheinbar guten Griff könnte man nach Besteigen der Passage als Andenken mit nach Hause nehmen, weil man ihn schlicht und ergreifend in der Hand hat. Augen auf ist also angesagt, hinzu kommt, dass in den Routen noch viel herumliegt, was bei unvorsichtigem Klettern den Untenstehenden oder nebenan Kletternden zum Verhängnis werden kann… einfach liegenlassen und danebentreten, im Sinne der anderen.

Ansonsten spannende Reibungskletterei im 5er und unteren 6er-Bereich, gut abgesichert. Herunter gehts am besten per Abseile.

 

Saison 2014, Nutzerregeln Kletterturm Ronneburg

Die neue Saison scheint greifbar nah, die Temperaturen lassen Draussen-Klettern immer öfter möglich werden.

Für die Saison 2014 gelten für den Kletterturm Ronneburg die bereits bekannten Regeln.

betreutes Klettern
wird ab sofort einmal monatlich (1. Sonntag im Monat) möglich sein, den genauen Terminplan veröffentlichen wir hier im Blog. An diesen Tagen wird es parallel die Möglichkeit geben, einen Kurs zum Erwerb des Kletterführerscheins zu belegen.

Gruppen, Klettertraining,  Kurse
Für die restliche Zeit wird der Kletterturm für verschiedene Klettertrainings, Kurse oder Gruppenangebote geöffnet sein, die vorher bei uns angefragt und gebucht werden müssen.

freies Klettern für Kletterer mit Kletterkenntnissen/Klettererfahrung
Der Kletterurm Ronneburg ist eine Kletteranlage, die es Kletterern ermöglichen soll, gezielt zu trainieren und ihre Kletterkenntnisse zu vervollkommnen. Wir bieten die Nutzung innerhalb unserer Kletterphilosophie an, zu der ein verantwortungsvoller Umgang mit Klettertechnik sowie ausreichende Kletterkenntnisse gehören. Die Kletteranlage verfügt nicht über fest installierte Seile, sodass ein Kletterer bzw. ein Kletterteam, um den Kletterturm nutzen zu können, Vorstiegskenntnisse besitzen muss. Das, sowie die Beherrschung eines Sicherungsgerätes (Tube, Grigri oder Smart) sind Voraussetzung, um nach einem Probeklettern für die freie Nutzung der Kletteranlage zugelassen zu werden.

Wer dafür zugelassen wird:
*erhält von uns einen Nutzerausweis, der nur zusammen mit dem Personalausweis gilt und beim Antreffen ausserhalb der Öffnungszeiten in der Kletteranlage vorgewiesen werden muss.
*Kontrollberechtigt sind Trainer, die sich ebenfalls ausweisen können. 
* Mit dem Nutzerausweis erhält der Kletterer den Zutrittscode für das Gelände und kann nach Anmeldung (Eintrag in das Kletterbuch sofort nach Betreten der Kletteranlage) sowie dem Entrichten der Klettergebühr für diesen Tag unbegrenzt klettern.
* Wer ohne diesen Eintrag und ohne Entrichtung der Klettergebühr angetroffen wird, riskiert eine Anzeige sowie Kletterverbot am Kletterturm Ronneburg.

Wollt ihr die Zulassug zum freien Klettern erhalten, meldet euch bitte per Mail: outside-aktiv@mail.de.
Termine für den Erwerb des Kletterführerscheins, Techniktrainings, Felskletterkurse sowie spezielle weitere Veranstaltungen immer aktuell hier im Blog.

Der Pisciadu-Klettersteig (dt. Wasserfall-Klettersteig)

Der -Klettersteig – auch Via Ferrata Brigata Tridentina genannt – ist ein wunderschöner Steig an der Nordseite des Sella-Stockes in den südtiroler Dolomiten. Der Einstieg liegt unterhalb vom Grödnerjoch in Richtung Corvara. Nach etwa 2,3 km Fahrt von der Paßhöhe aus ostwärts erreicht man einen kostenlosen (2013) Parkplatz, von dem aus beschriftete Wanderwege zum Einstieg und auch zu anderen Wanderzielen führen.

Wir haben eine Rundwanderung von etwa 3,5 km Länge über die Pisciadu-Hütte in 2585 m Höhe und zurück zum Ausgangspunkt gemacht und dabei einen Höhenunterschied von etwa 650 m überwunden. Von den 650 Höhenmetern sind im Aufstieg etwa 550 m Klettersteig der Schwierigkeitsgrade B/C in zwei Teilen zu erklimmen. Für die Runde haben wir etwa 4,5 Std. gebraucht. Man kann sie in 6 Etappen gliedern.

Die ersten etwa 10 min. geht es nahezu waagerecht zum Einstieg des nur etwa 50 m hohen Klettersteigteils, für dessen Schwierigkeit B man die zweiten ca.30 min. benötigt. Dieser Teil kann auch umgangen, besser umwandert werden. Die dritten 10 min. benötigt man für eine leichte, wieder nahezu waagerechte Wanderung zum Einsteig des etwa 500 Höhenmeter messenden Hauptteils. Dieser vierte Abschnitt ist der anspruchsvollere (C-Schwierigkeitsstellen) und mit etwa 2 Std. auch der längste und schönste Teil. Er ist technisch nicht schwierig, gut gesichert, aber er erfordert die nötige Kraft und Ausdauer. Es gibt unterwegs einige Stellen, an denen man die Route einige Meter ungesichert verlassen kann, um sich etwas auszuruhen und dabei das herrliche Dolomitenpanorama in der Ferne und gigantischen Fels und kleine Wasserfälle in der Nähe zu bewundern. Wem nach etwa 2/3 des Aufstiegs doch die Kräfte verlassen kann „notaussteigen“ und den Rest wandern. Im letzten Teil des Klettersteigs helfen Leitern und am Klettersteigende eine Hängebrücke das Ziel – die Pisciadu-Hütte – zu erreichen. Hat man die Brücke überwunden braucht man in der 5. Etappe nur noch etwa 10 min. zu wandern, um sich dann in der Hütte mit Leckerem verwöhnen zu lassen. Der kürzeste, etwa 1,5 Std. dauernde Abstieg führt durch das Val Setus wieder zum Parkplatz. Diese 6. und letzte Etappe ist anstrengend in einem anderen Sinn. Es geht fast die ganze Zeit serpentinenartig und steil über lockeres Geröll zurück. Geröll kommt von rollen und genau das ist es, worauf man sich konzentrieren muß. Außerdem werden Oberschenkel und Knie nochmals ordentlich gefordert. Am Ende hatten wir großes Glück. Der Wetterbericht hatte für den späten Nachmittag eine Kaltfront mit Regen gemeldet. Einige Spritzer auf dem Rückweg störten uns nicht. Wir saßen kaum im Auto, da ging es richtig los. Bei diesem Regen hätten wir den dann zusätzlich noch schmierig werden Abstiegsweg nicht begehen mögen.

Fazit: ein wunderschöner Tag. Damit es auch für diejenigen, die wir mit diesem Bericht anregen Gleiches zu tun, ein ebenso schöner Tag wird noch ein paar Tips:
Voraussetzung sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und die nötige Kraft und Ausdauer. Dann ist der Pisciadu-Klettersteig in der Sella-Gruppe der meistbegangene in den Dolomiten. Wegen seiner Bekanntheit und Berühmtheit sind bei schönem Wetter an den Wochenenden „Mann und Maus mit Kind und Kegel“ unterwegs. Es besteht Staugefahr und überholen, zumal von großen Gruppen, ist kaum möglich. Andererseits wagen es auch „Unbedarfte“, die öfters mal daneben treten und Steine ins Rollen bringen. Helm und Kletterausrüstung sollten deshalb Pflicht sein. Wer die Möglichkeit hat sollte also in der Woche und/oder am späten Vormittag einsteigen.
Ein Bild von alledem vermittelt das Video hinter folgendem Link: http://www.youtube.com/watch?v=IIvKrKNBDs8
Berg heil
Oscar

 

unterwegs gewesen…

Ihr seid unterwegs gewesen, habt Tipps für tolle Klettersteige oder Routen, Anmerkungen zu Anfahrt, Schwierigkeiten, besonders reizvollen Passagen oder auch Problemen (lockere Haken, unterschätzte Schwierigkeitsgrade…)? Dann sendet uns eure Berichte (mit Bildern wenn machbar) und wir veröffentlichen diese nach Prüfung hier (Wer nicht genannt werden will, verwendet ein Kürzel, wir geben keine Kontaktdaten ungefragt weiter.).

Wir eröffnen heute die Rubrik unterwegs gewesen mit einem Bericht eines Kletterfreundes, der in den Dolomiten unterwegs war. Wir werden Stück für Stück auch unsere eigenen Tipps hier unterbringen, sodass man auch für spontane Ausflüge eine Idee finden kann. Wer mehr Infos für Urlaubsplanungen an eines der Ziele braucht, die ihr hier findet, kann uns mailen.. wir versuchen dann den Kontakt zu denen herzustellen, die bereits dort waren.

Berichte, Infos oder mehr an outside-aktiv@mail.de und danke an Oscar für den wunderbaren Startbericht:)

Klettern am Kletterturm Ronneburg

Egal, ob man am Kletterturm Ronneburg schnupperklettern wollte und das gleich mit Kletterschuhen oder irgendetwas an Ausrüstung nicht dabei hatte… es gab immer Material in der Ausleihe, sodass man sich keine Gedanken machen musste.

Ab sofort wird kein Material mehr am Kletterturm ausleihbar sein, weil wieder versucht worden ist, in die Hütte vor dem Kletterturm einzubrechen. Dabei wurde die Hütte nicht unwesentlich beschädigt. Da wir nun Material (Seile, Gurte, Schuhe…) aus Sicherheitsgründen an jedem Öffnungstag mitbringen müssten, aber das Gelände aus organisatorischen Gründen nicht mehr befahren können und auch als Pächter vor dem Buga-Gelände parken, müssen wir ab sofort von der Ausleihe Abstand nehmen. Es tut uns leid, diese Entscheidung treffen zu müssen, aber leider ist das Gelände so unzureichend gesichert, dass wir nach 3 wesentlichen Schäden seit Dezember 2012 kein weiteres Risiko mehr eingehen können.

Vielleicht bleibt ja die leere Hütte ab sofort von den Besuchen der Zeitgenossen verschont, die bisher auf das große Geschäft mit gestohlenem Equipment oder auf einen Zeitvertreib gehofft haben.

ronneburg

Döbritzer Schweiz

Gute Nachrichten für Döbritz, falls es doch noch einmal Sommer werden sollte: es gibt 3 neue Haken am Drachenzahn 2 als zusätzliche Umlenker und einer als Sicherungshaken (Südkante)…
 Na dann los…

Alte, neue Regelung für die Nutzung des Kletterturmes Ronneburg

Der Kletterurm Ronneburg ist mitten in der neuen Saison, nicht nur sonntags, zu den offiziellen Öffnungszeiten zieht er Kletterer an.

Genau dieser eigentlich schöne Umstand wird zum Problem, wenn Kletterer die eigentlich bekannten Regeln vergessen und das Zugeständnis, den Turm NACH ABSPRACHE mit UWE KÖHLER (er allein entscheidet über die Nutzung!) auch darüber hinaus zu nutzen. Fast jede Nutzung wird uns irgendwann zugetragen, das vergessen viele und es häufen sich die unberechtigten Nutzungen, auch in diesem Jahr wieder. Im letzten Jahr wurde bei solchen Gelegenheiten sogar der Zaun beschädigt und uns bekannte Kletterer verschafften sich so unberechtigten Zutritt. Allein in den letzten 2 Wochen gab es einige dieser Fälle, in denen das Gelände betreten und die Kletteranlage benutzt wurde, wir aber davon nicht in Kenntnis gesetzt wurden, obwohl alle Kontaktdaten vorliegen.

Ab sofort gilt daher OHNE AUSNAHME folgende Regelung, die bei Zuwiderhandlung ein Nutzungsverbot der Kletteranlage sowie eine Anzeige nach
sich ziehen:
Jeder Nutzer muss sich  VOR dem Betreten des Geländes des Kletterturmes bitte unter folgender Nummern telefonisch oder per SMS anmelden: 0177- 24690018 oder 03663-4189005. Ansonsten ist das Betreten des Geländes untersagt. Wer unangemeldet angetroffen wird, erhält Nutzungsverbot und das unerlaubte Betreten der Kletteranlage wird zur Anzeige gebracht. Kontrollpersonen weisen sich als Mitarbeiter von outside aktiv aus.

Die Regelung st ab sofort auch deutlich auf dem Gelände angebracht, sodass jeder, dem bisher noch nicht klar ist, dass die Nutzung des Kletterturmes kein Betreten öffentlichen Geländes ist, wissen sollte, was zu tun ist. Von uns berechtigte Kontrollpersonen können sich als Trainer oder Mitarbeiter von outside aktiv ausweisen.

Wir hoffen sehr, dass sich mit dieser eigentlich unnötigen Maßnahme (wenn jeder sich an Regeln halten würde), unberechtigte Zutritte erledigen (und  nicht irgendwann die Nutzung wirklich nur noch auf den Sonntag beschränkt werden muss)  und wir durch vorheriges Anmelden nicht nur die die Sicherheit der Kletteranlage gewährleisten können, sondern auch den Vorgaben der Stadt Ronneburg gerecht werden können, lt. der nur unter Aufsicht geklettert wird. Des weiteren ist es eine Sache der Fairness, dass jeder, der den Kletterturm nutzt, diese Nutzung durch das ohnehin geringe Entgeld bezahlt, anstatt ausserhalb der Öffnungszeiten kostengünstig zu klettern.

nutzungsbedingungen

 

Die Kletterturmsaison ist eröffnet

… und das mit dem Wetter, das wir uns nach dem langen Winter nun möglichst bis weit in den Oktober wünschen, mit Kletterhungrigen sowie sehr ausdauernden Geocachern, die erst die Highline bezwingen mussten, um dem Cache auf die Spur zu kommen.

Die Bilder sprechen für sich…
http://www.meinanzeiger.de/gera/sport/saison-am-kletterturm-in-der-neuen-landschaft-ronneburg-eroeffnet-d28515.html

Danke an Steffen Weiß und allen, die da waren. Ab sofort immer wieder sonntags, sofern es das Wetter zulässt und zu extra Terminen so oft wie möglich am Felsen,  zu Kletterkursen, Touren in die Berge und bei Angeboten für Geocacher…Wir halten euch auf dem Laufenden!

Termin 1 für Schnellentschlossene: Abseilen am Männertag, 9.5.2013… Buchbar bis 7.5. 2013 per Mail: outside-aktiv@mail.de.

Vielleicht ja doch noch nicht das letzte Mal…

und bei sehr erträglichem Wetter hatten alle, die mit uns am Kletterturm waren, wirklich spannende Momente. Ob Karatevorführung (noch einmal alles Gute zum Geburtstag und danke Guido:)), Seilrutsche, Abseilen aus 38m  oder (sehr windige) Hängeleiter… Es kamen alle Adrenalinsüchtigen auf Ihre Kosten und am Ende musste sogar der Kiteschirm in der Hütte bleiben, weil sich Ronneburg ungewohnt windstill zeigte und auf doch noch Hoffnungen ein paar Tage Kletterwetter entstehen lässt.

(Wie immer…. sonntags bei gutem Wetter bis es wirklich unangenehm wird am Kletterturm… selbst Abschlusstage kann man mehrfach wiederholen… Leitern und Co. dann aber erst wieder zur Saisoneröffnung im April.)

 

Der Tag vor Frühling… Hochthron im Mai

Die Kühe auf den Almen in der Nähe von Berchtesgaden können unbesorgt auf die Weide, wenn am Einstieg des Klettersteiges der Schnee geschmolzen ist…
Ohne es zu wissen, wurden wir zu Frühlingsboten, denn wir durften uns noch im Neuschnee (inklusive Schneewanderung bis zu den Knien) an den Einstieg des Klettersteiges durchkämpfen, um dann am Folgetag beim Abstieg die frohe Botschaft mit auf die Alm nehmen zu können, dass all das wunderbare Weiß den Alpenrosen gewichen war.
Warum wir nicht eher über das Thema Schnee nachgedacht hatten, wusste am Ende keiner… so kam es, dass die Nachricht Neuschnee am Tag vor der Anreise recht unerwartet kam. Von der Tour abgehalten hat es uns glücklicherweise nicht, denn was wir erleben durften, ist einfach unersetzbar.
Bereits im Anstieg überall recht große Schneefelder, kurz vor der Scheibenkaser-Alm, unserem letzten Pausenpunkt vor dem Einstieg in den Klettersteig gut 40 cm flächendeckender Schnee, Sonne pur und Wärme.
Über das Latschenkieferfeld, das zum Einstieg führt, rutschten immer wieder Schneebretter von oben ins Tal und machten die letzten Meter zur Erlebnis-Schneewanderung. Fast bis zu den Knien im Schnee gerade mal 15 Schritte am Stück, so manchen Schritt einmal mehr zurück als vorwärts war das wohl der zäheste Teil der Tour.
Der Klettersteigeinstieg selbst war nicht zu erreichen, weil noch völlig zugeschneit, sodass die ersten Schritte in den Steig ziemlich zäh waren. Im Vergleich zu trockenem Wetter überraschte uns der Hochthron dann mit Nieselregen aus Schmelzwasser, teils nassen, glatten Wänden, teilweise völlig verschneiten Abschnitten, in denen man weder Seil noch irgendetwas für die Füße sah und einem ungesicherten Abschnitt unterhalb der Schluchrampe (ohne Schnee kein Problem) voller Schnee, der zum Abenteuer geworden wäre, hätten wir nicht ein Seil dabei gehabt.
Dank all dieser scheinbaren Unwegbarkeiten wurde es für uns ein unvergleichliches Erlebnis, weil wir vollkommen alleine unterwegs waren und nur von den Bergdohlen begleitet wurden, die scheinbar auf uns aufzupassen schienen und uns die unberührte Schneewelt vollkommen verzauberte.
Auf dem Gipfel Picknick mit den Dohlen (die auch Paprikas und Äpfel mögen), Schneefelder, die aussahen wie Halfpipes, absolute Ruhe und Glück pur. Übernachten auf dem Gipfel im Stöhrhaus, Frühstück in der Morgensonne und Abstieg vor allen anderen Berggehern…
Gewünscht hatten wir uns den Abstieg über das Mittagsloch, das aber leider noch zugeschneit war, aber Grund genug für eine erneute Tour zum Hochthron sein wird. Wieder am Scheibenkaser ist die Welt vom Vortag eine ganz andere: der Schnee ist komplett weg, es wimmelt von Menschen und nur unsere Spur im Schneefeld zum Einstieg erinnert noch an unser Abenteuer.

 

 

Familienkletterwochenende Plothen

6. Juli 2012 17:00bis7. Juli 2012 18:00

Der Termin steht nun endlich fest: am 6. und 7.Juli kann in Plothen in Familie geklettert werden.

Hintergrundinfos: hier

Start des Kletterwochenendes wird am 6.Juli um 17 Uhr direkt in der Jugendherberge sein. An diesem 1. Tag stehen Sicherungstechniken und grundlegende Infos im Mittelpunkt. Nach 2h ist für diesen Tag Schluss. Übernachtet werden kann bei weiter Anreise in der Jugendherberge Plothen (29.30 Euro Vollpension) oder jeder anderen Pension nach freier Wahl. Wir unterstützen dabei gern mit Infos.

Der Samstag steht voll zum Klettern zur Verfügung. Sicherungstechniken und Klettern im Vorstieg sind dabei das Thema. Am Ende des Kurses wird jeder Teilnehmer selbst sichern können, sein Seil in einer Route nach oben bringen sowie eine Grundfertigkeit im Klettern besitzen, die es ermöglicht, in gut abgesicherten Klettergebieten sowie Hallen selbstständig zu klettern (Tipps dazu inklusive).

Der Kurs endet am Samstag Abend gegen 18 Uhr.

Wen es dann nach draußen an den Felsen treibt, dem empfehlen wir den anschließenden Klettertag (Termin wird im Kurs festgelegt) in Döbritz. Dort zeigen wir euch, wie man eine Route, die man sich vielleicht doch noch nicht im Vorstieg traut, von oben absichert und geben Tipps zu geeigneten Routen.

Sollten nicht nur die Kinder klettern wollen, sondern auch Eltern, ist das natürlich auch möglich.

Kursgebühr für beide Tage: 79 Euro/Kind+Erwachsener (gleicher Preis, wenn beide klettern lernen wollen)

Anmeldung: www.outside-aktiv-store.de (Kurs dort direkt bezahlen und dadurch buchen) bis spätestens 17.Juni 2012 | Teilnehmerzahl auf 8 Teilnehmerpaare begrenzt!

Kletterwand-News

Die Kletterwand Plothen steht kurz vor der Vollendung:

4 Kletterrouten von leicht bis technisch, aber alle spannend… dazu 3 Boulder sind in ein paar Tagen öffentlich zugänglich: die Boulder (bis 3m Höhe, an der Kletterwand gekennzeichnet durch eine rote Markierung) unter Aufsicht von Erwachsenen immer, die Kletterwand in gesamter Länge im Rahmen von Veranstaltungen, Klassenfahrten, Kursen oder auch privat gemietet.

 

An Bäumen klettern

…geht ganz einfach mit Baumklettergriffen von rockmoves, unsere mobilste und vielfältigste Kletterversion.

rockmovesBaumklettergriffe gibt es einzeln oder im Set, in 4 Größenkategorien und verschiedenen Farben.

Versehen mit Ratschenband und einer Ratsche werden sie in jeder beliebigen Höhe an ausreichend starken Bäumen befestigt und schon kann es losgehen. Die Bäume sind durch einen Gummi-Baumschutz an der Ratsche sowie einer Silikonschicht an den Klettergriffen perfekt geschützt.

Gesichert wird von oben mittels Seil in Bandschlinge und Karabiner… Kletterei der anderen Art wo immer man will.

Wie kann man rockmovesBaumklettergriffe nutzen?
* man bucht outside-aktiv und kümmert sich weder um die Montage noch Sicherung
* man weist ausreichend Kenntnisse in Montage und Sicherung nach und leiht sich die Klettergriffe bei outside-aktiv
* rockmovesBaumklettergriffe sind in Sets und einzeln im Shop von outside-aktiv zu kaufen… inklusive der Freiheit, zu klettern wann immer man will. Zusätzliches notwendiges Equipment: Seil, Karabiner und Bandschlinge, Gurte und Sicherungsgerät für Kletterer und Sicherer

Kinderkletterwochenende

Kinderkletterkurs für Eltern und Kind

Kinder erlernen mit ihren Eltern zusammen das Klettern… diesen Kurs richten wir ein für Familien, bei denen die Kinder gern klettern möchten, die Eltern aber nur als Sicherer dabei sein möchten.

Es ist aus unserer Sicht wichtig, dass nicht nur der Kletterer selbst darüber Bescheid weiß, was beim Klettern passiert, sondern auch der, der sichert, selbst wenn diese Person selbst nicht klettert. Deshalb erlernen Eltern UND Kind alle technischen Voraussetzungen des Kletterns: Sicherung, einfache Klettertechniken und Vorstieg. Die Kinder klettern, Eltern sichern.

Nach dem Kletterwochenende sind Sie als Eltern in der Lage, Ihr Kind ausreichend in einfachen Routen in der Halle oder draußen zu sichern. Ihr Kind ist in der Lage, einfache Klettertechniken anzuwenden und sich ins Seil einzubinden. Diese Kenntnisse genügen für das Klettern in jeder Kletterhalle sowie einigen ausgewählten Kunstfelsen draußen.

Für das Klettern am Felsen wird es einen Termin in der Döbritzer Schweiz geben, bei dem wir Ihnen zeigen, wie man ein Seil von oben in die Route einhängt, sodass Ihr Kind am Felsen mit hohen ersten Sicherungshaken nicht im Vorstieg in die Route muss, auch wenn wir Klettern im Vorstieg für unbedingt sinnvoll erachten.

Wo? Kletterwand Jugendherberge Plothen
Wann? .6./7. Juli | 2 Tage | Übernachtung und Verpflegung in der Jugendherberge sowie Anreise als komplette Familie mit mehreren Kindern (die nicht alle klettern müssen) ist möglich.
Wer? Kinder ab 10 Jahre mit einem Elternteil | Uns ist wichtig, Sie mit einem sicheren Gefühl ins Alleine-Klettern zu entlassen. Der Grundgedanke ist deshalb, Voraussetzungen für den Klettersport zu erwerben, die es ermöglichen, selbstständig zu klettern. Deshalb ist der Kurs weniger Schnupperklettern (das kann man prima an den Sonntagen am Kletterturm Ronneburg tun…) als konzentriertes Üben.
weitere Termininfos >> hier

Wer bereits jetzt genauere Infos benötigt oder Fragen hat, kann sich gern an uns wenden.