Kletterhallentreffen Darmstadt

Immer wieder ein wunderbarer Ort für Austausch: das Kletterhallentreffen in Darmstadt.

Outside aktiv trifft alte Bekannte: den Klettergarten Duisburg, die Kletterhallen Hamburg und Chemnitz und viele Kontakte von der Outdoor in Friedrichshafen.
Wir planen neue Projekte, es sind Kletterhallen im Kommen, die vielleicht ein neues Zuhause für rockmoves werden, der Kletterpark Duisburg wird noch vor dem Sommer Ziel für die, die mit uns Klettergartenerfahrung sammeln wollen und in der Chemnitzer Kletterhalle versuchen wir, den Riss mit Hilfe der neuen Eckgriffe, die es nur bei rockmoves gibt, kletterbar zu machen.

Und für euch zum Verschenkenund Erinnern: memory stones… ein neues Projekt, über das ihr demnächst mehr erfahren werdet. Offensichtlich tun längere Autofahrten mit Klettergriffen im Auto der Kreativität gut:))

 

Kletterkurs im November 2015

Ein wunderbares Wochenende in vieler Hinsicht liegt hinter uns.

Neben den beiden Kursteilnehmern zu Gast ein Klettertrainer einer großen Kletterhalle, neugierig darauf, wie 2 Frauen es schaffen, innerhalb von 2 Tagen die Grundlagen sicheren und technisch sauberen (soweit in der Zeit realistisch) Kletterns zu erlernen.

Das, was in vergleichbaren Angeboten mindestens mehrere Wochen dauert (in Gruppen ab 6 Personen), läuft bei uns im geschützten Raum in Kleingruppe bis maximal 4 Personen ab. Da die meisten Kletterer nach einem Kurs, der zum Vorstieg befähigt, bei passenden Bedingungen auch draussen klettern will, wird bei uns zusätzlich auch Routenumbau, Selbstsicherung beim Abseilen durch einen Prusik sowie der Gebrauch mehrerer Sicherungsgeräte (eines davon wird DAS Sicherungsgeräte) gelehrt.

Der sichere Gebrauch aller notwendigen Hardware und Vermittlung dessen, was für sicheres Klettern in der Halle und am Fels (Sportklettern) unverzichtbar ist, versteht sich von selbst.

Am Ende von Tag 1 glückliche Kletterer, die alles wissen, was der Kurs an Grundinfos bereit hält und die sich auf Tag 2 freuen, an dem alles in Ruhe geübt und so oft wiederholt werden kann, wie jeder es braucht. Dazu ein Beobachter, der ins Staunen gekommen ist und der erleben konnte, was Vertrauen in Kursteilnehmer, der geschützte Raum, die Kleingruppe sowie ein technisch anspruchsvoller Klettertrainer bewegen können.

Für uns ein Wochenende voller Nähe, immer wieder Staunen, welches Vertrauen uns unsere Kletterkursteilnehmer entgegen bringen, Freude darüber, wie Offenheit entsteht und besonders in diesem Kurs ein unglaublicher Wissensdrang und Aufnahmebereitschaft. Wir freuen uns auf Klettertouren mit euch, Tina und Laura:)

Prüfung in Kürze auf externem, unbekanntem Terrain in einer fremden Halle…

Balance to go

Ein Sonntagvormittag und ein Update für die innere und äußere Balance.

Innerer Ruhe, Konzentration auf den Moment und Gleichwicht waren nötig, um Gymnastikbälle, Balancepads und die Bewegungen an der Kletterwand unter Kontrolle zu bekommen. Was an Balance entsteht, endet in dem, was die Bilder zeigen und macht Lust auf mehr.

 

rockmoves Gadget

Überrascht Kletterfans mit unserem netten rockmovesGadget, dem Flaschenöffner-Klettergriff.
Ab sofort musst du auch nach dem Klettern nicht mehr auf ein wenig Outdoorfeeling verzichten und kannst deine Getränke stilsicher felsfest öffnen:)
Der Klettergriff ist nach derselben Norm gefertigt wie jeder rockmoves-Klettergriff, könnte theoretisch also auch direkt an die Wand…
Ihr solltet ihn wegen der zum Flaschenöffnen eingelassenen Metallschiene allerdings NICHT zum Klettern verwenden. Geniesst einfach, was er am besten kann: euch zu einem kühlen Getränk verhelfen:)
Der Griff wird auf Wunsch auch mit Inbusschraube und Hülse geliefert.
Im Geschenkkarton wird somit zum perfekten Klettergeschenk. Einmal angebracht, geht alles ganz einfach: Flasche mit dem Kronkorken in die Aussparung einsetzen und Flasche nach oben kippen… vollkommen einfach auch für die, die mit Kronkorken auf Kriegsfuß stehen.
Der rockmoves-Flaschenöffner wird auf Bestellung produziert.Bestellt ihn mit dem folgenden Formular in der gewünschten Stückzahl vor. Wir produzieren und versenden einmal aller 2 Wochen. Du erhältst von uns nach Eingang des Bestellformulars eine Bestellbestätigung mit allen Zahlungsdaten und den Liefertermin. Schrauben und Hülsen müssen separat bestellt werden.
Wenn ihr den Griff verschenken wollt, bieten wir auf Wunsch Flaschenanhänger an, auf denen alles zur Verwendung des Griffs steht und ein Gruß eingetragen werden kann. Diesen um den Hals einer Flasche gehängt und dem Griff beigelegt, macht das Geschenk perfekt.Preis pro Griff: 22,90 Euro + Versand
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Nordwand Erfurt

Besuch in der Kletterhalle Erfurt… der aktuelle Kletterkurs brauchte reale 13 Klettermeter als Ergänzung zu den Erfahrungen in der Löhmaer Schweiz.

Auch für uns spannend, denn bisher nur positive Berichte hatten uns neugierig gemacht.

Wieder zurück bleiben auch bei uns gute Eindrücke… begonnen beim sehr netten Empfang betritt man eine helle (dieser Eindruck bleibt, egal, wo man sich in der Halle befindet), durchdachte und gut gestaltete Halle. In der recht großen Halle vermindern aufgehängte Sonnensegel zu viel Schall und sehen noch dazu gut aus. Der gepflegte Eindruck setzt sich in allen Bereichen fort.

Die Routen überzeugen (Wir treffen einen Schrauber mit Herz, der Uwe zu einer Lieblingsroute mit Yogatouch überredet, die zwar Kopfkino heisst, aber eigentlich nur Meditation und Balance braucht…), nur etwa 20% hängende Seile sind ein angenehmes Maß. Viele überhängende Routen mögen die einen etwas abschrecken, andere vielleicht beflügeln:)

Ein Sicherungsautomat erlaubt u.a. kontrolliertes Sturztraining, wer ansonsten stürzt, ist gut abgesichert durch gut platzierte Fallschutzmatten.

Klettersteig, durchdachter Boulderbereich, Eiskletterwand und klug platzierter Kinderkletterbereich ergänzen das Ganze. Der Empfangsbereich ist in die Halle integriert, sodass der Kontakt zum Hallenpersonal immer möglich ist… auch im Kletterbereich trifft man regelmässig jemanden an, der für Fragen da ist, aber auch einen Blick auf das hat, was in der Halle passiert.

Und: ihr seht es in den Bildern… Kletterflächen ohne den üblichen Farbenrausch. Ein angenehmer Gegensatz zum gegenwärtigen Trend, durch Farben Pepp in Hallen zu bringen, obwohl es doch eigentlich “nur” ums Klettern geht.

Unsere Empfehlung hat die Halle in jedem Fall.

Kurs Sicherungsgeräte

13. November 2015
17:00
15. Januar 2016
17:00

Erst kürzlich hat der DAV neue Richtlinien für die Hallenkletterei in den DAV-Kletterhallen veröffentlicht.

Es wird dort jetzt auf Halbautomaten umgestellt, was das genau bedeutet, ob man also in den Hallen auf die vornehmliche Nutzung einers Sicherungsgerätes orientiert oder lediglich bestimmte Sicherungsgeräte in den betreffenden Kletterkursen geschult werden, ist sicherlich eine Sache mit Handlungsspielraum.

Da aber Sicherungstechnik prinzipiell eine wesentliche Rolle beim Klettern, bieten wir in einem Kompaktkurs alles rund um die aktuellen Sicherungsgeräte.

Ihr werdet in verschiedene Sicherungsgeräte eingewiesen, könnt mit ihnen mehrere Routen sichern, um dann eine Entscheidung treffen zu können, womit ihr euch am sichersten fühlt. Ihr lernt das Für und Wider der einzelnen Geräte kennen und könnt das Sicherungsverhalten aller Geräte praktisch erproben.

Ein späteres Hin- und Herspringen zwischen Sicherungsgeräten ist nicht zu empfehlen, hier ist Routine das, was Leben retten kann und diese entsteht nur durch den wiederholten Gebrauch. Wir werden in der Beurteilung des Gebrauchs der verschiedenen Geräte eine Empfehlung abgeben, die letztliche Entscheidung verbleibt bei jedem einzelnen.

Der Kurs ist geeignet für die, die neugierig sind, was auf dem Markt ist, mit ihrem Sicherungsgerät nicht vollends zufrieden sind, für einen bestimmten Zweck ein besonders geeignetes Gerät suchen oder die nach DAV-Vorgaben nun beispielsweise von Tube auf einen Halbautomaten umsteigen wollen.

Teilnehmer:
maximal 4, Kletterpartner empfohlen aber nicht Bedingung
Material:
*Klettergurt & Schuhe (wenn vorhanden, kann auch geliehen werden)*das Sicherungsgerät, das ihr gerade benutzt
Die Sicherungsgeräte zum Training stellen wir.
Dauer: 3,5h
Kosten: 45 Euro
Termine:
13. November 2015, 17-20:30 Uhr
15. Januar 2016, 17-20:30 Uhr
Ort: Kletterhalle Löhmaer Schweiz
Anmeldung: Mail an outside-aktiv@mail.de oder über www.facebook.com/outsideaktiv

Sicherheits-Update beim DAV

smart Die Statistiken scheinen es herzugeben… ebenso, wie Unfälle zu einigen anderen Veränderungen in den Empfehlungen des DAV zum Hallenklettern geführt haben, trifft es jetzt die Sicherungsgeräte.Noch vor einigen Monaten erinnert man sich an Statistiken, die belegen, dass der Standartsicherer den Tube bevorzugt, die Zahlen sprachen für sich.
Man mag glauben, dass diese Verbreitung und Liebe zu einem Sicherungsgerät einhergeht mit allgemeinem Auskennen, weil die Bedienung überall dieselbe ist, man fast überall Antworten bekommt, falls man Fragen dazu hat…
Dass das nicht so ist, beweist nicht nur der Blick in die Hallen, sondern offenbar auch die Statistik. Wie es zur Alleinstellung des Tube kam, kann schwer erklärt werden. Ein Grund ist sicherlich der Preis, der Einsteiger dann doch lockt, zumal er vielseitig verwendbar ist.Scheinbar einfache Bedienbarkeit führt allerdings trotzdem dazu, dass man sich allzu oft in Hallen die Haare rauft und den anwesenden Schutzengeln danke sagt…
Nun die Entscheidung, das Problem beim Schopf zu packen und den Griff zu den Halbautomaten zu favorisieren… Dazu sei gesagt, dass dieselben Sicherungsfehler, die wir auch bei Tube & Co sehen, bei den Halbautomaten zu finden sind… auch da 24h-Bereitschaft bei den Schutzengeln oder eben verbrannte Hände, gestauchte Füße u.v.m.Das Grundproblem besteht wohl nicht so sehr darin, dass ein Sicherungsgerät besser oder schlechter ist und die Ausschließlichkeit, die gerade verbreitet wird, wird am Ende im selben Ergebnis enden.
 Es wird Menschen geben, die ihr Sicherungsgerät aus irgendeinem Grund nicht zur Verfügung haben und dann ersetzen müssen… beispielsweise durch einen HMS? HMS? Was war das gleich? Die simplen Methoden und Basics werden in Vergessenheit geraten, wenn die scheinbare Sicherheit der Halbautomaten Einzug hält…Den Handel wirds übrigens freuen… bald ist Weihnachten:))Wie handhaben wir das?
Ebenso, wie unsere Kletterkurse insgesamt umfassender sind, weil man Klettern nicht in kleine Dosen lernen kann (ebensowenig, wie man beim Autofahren erstmal nur geradeausfahren lernt und in einem Nachfolgekurs de Kurven…), verzichten wir auf DAS Sicherungsgerät.Wir glauben, dass Sicherungsgeräte ebenso zum Menschen passen müssen wie ein Helm oder die Schuhe… Es gibt wenig dazwischen.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele unserer Kursteilnehmer beim Smart landen, auch wir sichern fast ausschließlich damit, alternativ ebenso oft mit dem Grigri, mit dem aber viele Kursteilnehmer beosnders beim Vorstieg bei der Seilausgabe Probleme haben. Deshalb bevorzugen sie die Einfachheit eines Smart.

Aber sie alle hatten die Chance (und verbindliche Aufgabe), mindestens 3 Sicherungsgeräte (Tube, Grigri, Smart) im Betrieb mehrfach zu testen und treffen DANACH ihre Entscheidung. Deshalb kommt es alles in allem zu deutlich weniger Sicherungsfehlern, nicht zuletzt auch deshalb, weil immer jemand in der Halle einen kurzen Blick darauf hat und Nachlässigkeiten korrigiert werden.

Halbautomaten kontra dynamisches Sichern
Man kann nur hoffen, dass beim Umstieg auf Halbautomaten in den Köpfen klar wird, dass es Übung ist, die jetzt notwendig wird.

Es wäre spannend zu sehen, wie Sicherungskurse ab sofort ablaufen… gibt es DAS Sicherungsgerät, dass nun alle in der Halle lernen müssen oder kommt die Bandbreite zum Einsatz, die der DAV auch getestet hat?

Unsere Empfehlung beim Umstieg von Tube auf Halbautomaten wäre die Nutzung des Smart, weil deren Verwendung  gemeinsame Schnittstellen aufweist und somit die wenigsten Probleme bereiten dürfte.

Klar ist, dass auch Halbautomaten das Problem Unfall nicht abschliessend klären werden, wenn folgenden Tatsachen nicht mehr Rechnung getragen wird:
* zu wenig Kontrolle des Sicherungsverhaltens in den Hallen
* zu viel mangelhaft ausgebildete Kletterer
* kostenbegründete Konzentration auf ein Sicherungsgerät in einer Halle ohne Berücksichtigung persönlicher Prioritäten (im Übrigen müssen nicht einmal Kletterpartner dasselbe Sicherungsgerät nutzen!!)

Und nicht zu vergessen Zeit und Übung, die man braucht, um sich darauf verlassen zu können, dass der Sicherungspartner beim neuen Gerät Ablassgeschwindigkeit, die eigenen Reflexe und die verschiedenen Arten der Geräte zu blockieren im Griff hat. Man kann nur sehr hoffen, dass gleichzeitig mit dem Sicherungsupdate ein Problembewusstsein dafür geschaffen wird.

Wir werden den Test waagen und eine größere Auswahl Sicherungsgeräte mit unseren Kletterern testen. Wir werden sie der Situation aussetzen, umsteigen zu müssen… auf ein Gerät, dass sie im Kurs nicht benutzt haben. Seid gespannt auf den Bericht…

Die aktuellen Kurse Sicherungsgeräte findet ihr >>hier.

 

Beat Kammerlander meets rockmoves

Gelegenheit, einen der ganz Großen in der Kletterszene zu treffen: Beat Kammelerlander. Der DAV Kleve feiert 10jähriges Vereinsjubiläum und verwöhnt seine Mitglieder mit dem Vortrag “Leben in der Senkrechten” und am nächsten Tag mit einem Kletterworkshop für einige wenige Sektionsmitglieder im Kletterpark Duisburg.

Mit dabei: rockmoves Klettergriffe, weil Duisburg eine der Kletteranlagen ist, die mittlerweile zahlreiche rockmoves-Routen geschraubt hat und damit mehr als glücklich ist. Ein Griffset heißt sogar nach einer der bekanntesten Begehungen Beat Kammerlanders: Prinzip Hoffnung. Wer das Video noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nach dem Lesen des Beitrages nachholen:)

Uwe trifft Beat nach dem Vortrag und am nächsten Tag beim Workshop. Begeisternd: die Philosophie des Kletterns kommt bekannt vor… beide denken fast gleich, die Art, Kletterer zu coachen erinnert an die eigenen Worte hier in der Löhmaer Schweiz. Wenn ein erfahrener Kletterer mit einem Erfolg wie Beat Kammerlander die Sicht der Dinge teilt, ist das nicht nur menschlich berührend, sondern bestärkt auf einem Weg, den die meisten Kletterhallen nicht zu gehen wagen. Wir werden also weiter das zu vermitteln versuchen, was zwischen den Zeilen des Kletterns steht, versuchen, euch das Gefühl erleben zu lassen, was euch nie mehr loslassen wird, wenn ihr es einmal hattet, wenn euer Körper allen physikalischen Gesetzen zu trotzen scheint und ihr mental ausgelaugt aus einer Route kommt, euch aber wie neugeboren fühlt und immer wieder unterschreiben, dass es ganz einfach das Klettern ist, das euch vorwärts bringt… kein Training an Hanteln, Trainingsboards oder anderen Geräten, die eher ins Fitnessstudio gehören, aber ganz gewiss nicht an den Felsen oder die Kletterwand.

Insofern unvergessliche Momente, nicht nur für Uwe, auch für die Workshopteilnehmer, die zum Teil das erste Mal an einer Wand standen. Beat Kammerlander als Sicherer zu haben ist schon ein Erlebnis für sich…

Beat selbst kletterte die eigens für ihn geschraubte rockmoves-Route 3Beat und gab mit 99,9% die Bestnote für unsere Klettergriffe, weil mehr für eine Naturkopie einfach nicht zu machen ist. (Lektion: Fingerleisten… siehe Galerie)

Und rockmoves? Ein rockmove Klettergriff wird hoffentlich dazu beitragen, Beats aktuelles Kletterprojekt zu lösen… eine neue Route will erarbeitet sein und vielleicht können rockmoves das Thema Entfernung bis zum Felsprojekt lösen, indem der Fels einfach zu Beat nach Hause kommt:)

Imster Klettersteig

Der Imster Klettersteig ist phantastisch erreichbar über den Sessellift aus Imst, dem 45minütigen Steig zur Muttekopfhütte und dann einem ähnlich langen Zustieg von Hütte zu Steig. Er führt direkt über den Südgrat auf dem Maldonkopf (2632m), ist im Aufstieg durchgängig seilgesichert und geht nahezu ohne Unterlass steil gerade nach oben.
Der Abstieg über das Engelkar ist im oberen Bereich seilgesichert (ohne nicht machbar, gut gewartet), verläuft dann ein wenig gewöhnungsbedürftig (aber spannend, wenn man sich an die Fortbewegungsart gewöhnt hat) über ein riesiges Schuttfeld bergab (Steinschlaggefahr).Der Steig selbst ist für Kletterer ein Traum, weil unzählige Tritte und Griffe das Seil in vielen Passagen völlig überflüssig machen, obwohl es steil bergauf geht. Für Seilgänger wird es ggf. anstrengend. Aus unserer Sicht auch wegen des moderaten Anstiegs ein sehr empfehlenswerter Klettersteig, der allerdings etwas Erfahrung benötigt. Für Anfänger nur mit Klettererfahrung zu empfehlen.

Climbers Paradise

Zurück aus Imst fühlt es sich an wie aus dem Paradies vertrieben.

Wir hatten Gutes erwartet und Imst nicht umsonst als Ziel für einen Alpinaufenthalt gewählt… Ein wunderbar ausgebautes Klettergebiet entpuppt sich dann als Schatz… die ersten Haken nie erst in 5m Höhe, Abstände mehr als moderat, alles taufrisch, gut gepflegt, perfekt ausgeschildert und Routen in einer Fülle, die kaum vorstellbar ist, ganz zu schweigen von einer unvergleichlichen Natur.

Unsere Zeit reichte für alpine Kletterrouten an wunderbarem Kalk, Mehrseillängen in der 3er Seilschaft (bis zu 5 Seillängen, ca.150m Kletterroute) und dem Imster Klettersteig, einem reiz- und anspruchsvollen, nahezu nur in der Vertikalen verlaufenden Steig, der in einem Abstieg über ein Schuttfeld endet. Nichts für Anfänger, dafür auch nicht überlaufen.

Das Klettergebiet um die Muttekopfhütte erreicht man mit der Seilbahn aus Imst kommend über einen gut ausgebauten ca. 45minütigen Steig. Im Umkreis um die Muttekopfhütte sind in 30-45 Minuten Gehzeit mehr als genug Routen erreichbar. Wer früh genug bucht, ist auf der Hütte gut aufgehoben und hat Zeit für mehr Kletterei.

Alles andere zeigen die Fotos… wunderbare Kletterei, beste Bedingungen, nicht überlaufen, nette Leute…

Das nächste alpine Training in Österreich mit outside aktiv dann im Frühsommer des nächsten Jahres… ein Tipp für den, der fit werden will für die Berge.

(Ein Kurzausflug in die Kletterhalle Imst war auch drin… was euch dort erwartet, in einem separaten Beitrag.)

Outdoor Friedrichshafen 2015

Die Outdoor 2015 in Friedrichshafen ist Geschichte.

rockmoves Klettergriffe konnten wieder einmal überzeugen, es zeigt sich, dass besonders die Neuentwicklungen interessiert aufgenommen werden (Klebegriffe, Rissplatten) und man das Produkt  beobachtet… Würde uns vielleicht auch so gehen, wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, das durchaus als sicherheitsrelevant zu bezeichnen ist und den Ruf einer Kletterhalle in die eine oder auch gut andere Richtung lenken kann…

Also auf ein Neues, Gespräche mit unseren Kunden haben schon das Produkt für 2016 gebracht, es folgen Wochen in der Werkstatt und Tests in der Kletterhalle Löhmaer Sxhweiz… Die Fotos zeigen, warum man auch darüber hinaus immer wieder gern auf der Messe zu Gast ist. Wir freuen uns auf 2016:)

…ein kunterbunter Rückblick:

Kletterturm Ronneburg 2015

 Bild 23
Regelung zur Nutzung des Kletterturms Ronneburg für das Jahr 2015
outside aktiv ist bis Ende des Jahres 2015 Pächter des Kletterturms Ronneburg.Aufgrund der Vorfälle der letzten Jahre, bei denen infolge von Vandalismus wiederholt materieller Schaden verursacht wurde und völlig fehlender Unterstützung durch die Stadt Ronneburg, die von allem unterrichtet ist, haben wir uns entschlossen, den Betrieb des Kletterturms einzustellen.

Die Kündigung zum Ende des Jahres liegt der Stadt Ronneburg vor – bis heute ohne Reaktion oder Rücksprache mit uns.

Damit es zumindest zu einigen Terminen in dieser Saison möglich ist, den Kletterturm noch zu nutzen, haben wir den Betrieb eigenverantwortlich an Christian Becker übergeben. Er wird bis zum Ende des Jahres in Eigenregie den Turm betreuen. Ohne Absprache mit ihm darf das eingezäunte Gelände des Turms nicht betreten werden und die Kletteranlage nicht genutzt. Zuwiderhandlung zieht ene Anzeige nach sich.

Kontakt zu Christian Becker kann auf folgendem Weg aufgenommen werden:
fon: 015153054510 oder über Facebook.

Kletterkurse finden ab sofort nur noch in der Kletterhalle Löhmaer Schweiz statt und können über Uwe Köhler, www.outside-aktiv.de (03663-41 89 005 outside-aktiv@mail.de) angefragt werden. Am Kletterturm werden ohne Anfrage bei uns keine Kletterkurse autorisiert durchgeführt, Kursangebote am Turm sind somit nicht erlaubt.

Wir bedauern, dass es zu dieser Regelung kommen musste, aber durch die fehlende Kooperation der Stadt Ronneburg kann der Kletterturm als Kletteranlage für uns als Outdoorunternehmen nicht sinnvoll ausgelastet werden.

 

 

rockmoves outdoor. Klebegriffe

Für den reinen Außeneinsatz gedacht sind die neuen, einklebbaren und damit diebstahlsicheren rockmoves Klettergriffe.

Sie haben im Unterschied zu herkömmlichen Griffen kein Schraubenloch, sondern werden fest in den Untergrund eingeklebt. Dafür sind sie von hinten vorgebohrt, werden auf Wunsch auch bereits mit eingeklebter Gewindestange geliefert.
Durch das Einkleben der Griffe mittels Gewindestange und Ausgleich von Unebenheiten und Überständen zwischen Trägerobjekt und Klettergriff durch Montagemörtel wird jeder Griff nahtlos und diebstahlsicher montiert.

Nicht nur die Optik überzeugt, weil Klettergriff und Trägerobjekt miteinander verschmelzen, sondern auch die Tatsache, dass Diebstahl unmöglich ist sowie die Wartung des Kletterobjekts aufs Minimalste beeschränkt wird, weil sich keine Schraube lockern kann.

Perfektes Einsatzgebiet: die zahlreichen Außenkletteranlagen im städtischen Bereich, Kletterfelsen in Schulen oder Rehaeinrichtungen u.v.m.

Fast alle der unter rockmoves.de angebotenen Griffsets eignen sich für diese Modifikation und werden von uns nach Bestellung je nach Projekt angeboten und gefertigt. Auch dieses Produkt ist auf der Outdoor 2015 in Friedrichshafen das erste Mal zu sehen.

Übungsboard

…mit auf der Outdoor 2015 in Friedrichshafen: das Übungsboard von outside aktiv.
Was es anders als andere Übungsboards macht, ist die flexible Ausstattung mit Griffen oder Strukturplatten und damit Anpassung an das jeweilig gewünschte Übungslevel. 9 Schraubmöglichkeiten stehen zur Verfügung, das Board entspricht einem herkömmlichen Kletterpanel und wird mittels der 4 Befestigungslöcher dort montiert, wo man es haben will….
Ab August für Händler erhältlich bei outside aktiv über die Website www.rockmoves.de, auch bereits als Set mit rockmoves Klettergriffen.
übungsboard

Himmelfahrtstag

Himmelfahrt mausert sich zum Familientag… hier in der Löhmaer Schweiz waren 4 Kids die Hauptakteure. Bis auf Alma hatte niemand Vorstiegserfahrung, unterstes Alter: 10 Jahre. Was so alles geht, wenn die Konzentration ausreicht:)
(Und natürlich kam auch die Mutti nicht ohne die Wand zu probieren aus der Halle..:)

 

Klettergarten am Bocksberg

Nicht der nächste Weg, zumindest aus Ostthüringer Sicht, aber unbedingt empfehlenswert: der Klettergarten am Bocksberg bei Sonneberg.

Ihr findet dort eine Oase der Reibungskletterei und einen interessant angelegten Klettersteig. Der Zustieg zum Klettergarten dauert nur 10 Minuten (Auto unbedingt an der im Kletterführer beschriebenen Stelle abstellen und damit die Ruhe am Klettergarten bewahren), der Klettergarten selbst ist wunderbar ausgebaut. Feuerstelle, Unterstand, Bänke… Übernachtungen sind nicht erlaubt.

Der Klettersteig führt über den gesamten Bereich des Steinbruchs und ist wunderbar geeignet, um die meisten Anforderungen, die in einem Klettersteig auf einen zukommen können, im Kleinen zu üben. Leitern, eine kleine Hängebrücke, Reibungsantritte am Fels inklusive Nutzung des Seils, Quergänge, in den Fels geschlagene Tritteisen… man findet all diese Elemente im Klettersteig. Kurze Beine haben es manchmal etwas schwer, hohe Antritte und große Entfernungen wollen bewältigt werden. Allerdings mindert das nicht den Spaß und wem es an Kraft fehlt, der kann mitten im Steig eine Abkürzung nach unten nehmen bzw. am Gipfelkreuz (mit Nepalfeeling) kurz Rast machen und den Ausblick genießen. Der Klettersteig ist von 2 Seiten her begehbar und ist in gesamter Länge überschaubar, sodass man mit etwas Rücksicht gut einander ausweichen kann, sollten mehrere Kletterer im Klettersteig sein.

Direkt unter dem Klettersteig bieten zahllose Routen Reibungskletterei vom Feinsten. Wenn gleichzeitig jemand den Klettersteig begeht, sollte unbedingt mit Helm geklettert werden.

Die Routen sind gut abgesichert, Hakenabstände für jeden Geschmack und feinste Griffe und Tritte, nur selten brüchig. Die Sonne wandert ab Mittag über die Wände, sodass man sich aussuchen kann, ob man in der Sonne oder im Schatten klettern mag. Ein Überhang sowie einige kletterbare Fingerrisse machen das Klettervergnügen vollkommen.

Von uns eine unbedingte Empfehlung und die Bitte, alles so wunderbar gepflegt zu belassen, wie vom DAV Sonneberg angelegt.

Die Mini-Alpen von Duisburg: Klettergarten Duisburg

Vor knapp 2 Jahren verliebten sich Horst Neuendorf und seine Frau Sonja vom DAV Duisburg in die rockmoves Klettergriffe und seitdem haben diese im dortigen Klettergarten Einzug gehalten.

Bei unserem letzten Besuch in Duisburg gab es eine Übernachtung in der niedrigst gelegenen DAV-Hütte dazu und wir fühlten uns wie beim Mini-Alpen-Urlaub. Die Fotos sprechen für sich… ein wunderbar angelegter Klettergarten, der in einem Teil der Erzbunkertaschen des stillgelegten Eisenhüttenwerk Duisburg Meiderich seit 1990 kontinuierlich wächst. Über 400 Routen und ein Klettersteig, entspanntes Miteinander und wunderbare Aussichten bieten alles, was man sich als Kletterer wünscht.

Für uns einer der schönsten Orte für die rockmoves und natürlich zum dort klettern…

Die Eckdaten:
* über 400 Routen Struktur, Eisklettern, Klettersteig
* Übungsbereich Vorstieg mit kürzer angelegten Hakenabständen
* mehrere Kletterbereiche (Sektoren), die ein ruhiges Kletterklima ermöglichen
* gesamter Bereich mit Kiesbett versehen, was ein sehr sicheres Klettern ermöglicht* von leicht überhängenden Bereichen, Reibungskletterei bis hin zur Waagerechte ist alles vorhanden
* Platz auch für große Gruppen, Eltern mit Kindern, Therapiegruppen oder Schulklassen, die alle die perfekten Bereiche für sich finden können (Spielplätze gleich neben den Klettersektoren)
* Übernachtung in der DAV-Hütte möglich…

Also einer der spannendesten, liebevoll angelegt und betreuten Orte zum Klettern und unbedingt empfehlenswert.

Sichern mit dem Tube

Wir hatten es erst kürzlich als Frage formuliert: inwiefern ist der Tube wirklich DAS Sicherungsgerät?

Im DAV Kletterzentrum Berlin ist es das empfohlene Gerät, es sichern exterm viele dort per Tube, von DAV empfohlen per Tunneln…. Das heisst, die Sicherungshand ist IMMER unten, ABER wiird zum Nachrutschen des Seils kurz gelockert… Großes Fragezeichen und der Grund, weshalb das Kletterzentrum Nordhessen jetzt nicht mehr auf Tube setzt.

Wir lehren in unseren Kursen selbst verschiedene Sicherungsgeräte sodass jeder das Seine finden kann. Meistgenutztes Gerät danach bleibt der Smart, für uns auch jede Empfehlung wert. Nutzt man einen Tube als Sicherungsgerät, gilt bei uns, dass die Sicherungshand IMMER (ohne Tunneln o.ä.) am Bremsseil bleibt: Oberes Seil nachziehen, dann unten beidhändig umgreifen… Kein Problem, dass jederzeit eine Hand fest am Bremsseil bleibt. Gleiche Verfahrensweise beim Umgreifen am Smart, auch wenn dieser von allein zu macht, wenn er vom oberen Seil Zug bekommt. Sicherheit geht auch hier vor, es ist also immer eine Hand fix am Bremsseil.

(Den Smart empfehlen wir übrigens auch für Linkshänder… in letzter Zeit wird das häufiger thematisiert.)

Also: Beitrag lesen und ernst nehmen…  richtig angewendet ist der Tube für uns eine gute Wahl, Konzentration, Aufmerksamkeit und Erfahrung vorausgesetzt. Aber eigentlich ja nicht wirklich extra anzumerken, oder? Wer Nackenschmerzen hat, unkonzentriert ist, gedanklich noch bei der eigenen Route o.ä. sollte Kaffeepause machen…

Der ganze Artikel hier…Artikel Sicherungsgeräte

 

Klettertraining

Kletterkurs im Endstadium:))…. Manchmal braucht es einfach nur Zeit, Ruhe im Kopf, ein paar Extratipps und Routine.

Was inmitten der vielen Infos in den ersten Tagen des Kletterkurses auf der Strecke blieb, kann man bei uns im Ruhe nachholen. Trainieren, so oft es noch nötig ist, Sicherheit gewinnen, mit dem Kletterpartner eins werden… erst dann geht es zur Prüfung, wenn es das Wetter hergibt, immer draussen am Fels.